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Torloses Oberländer Duell

2.-liga-FussballDas punktebedürftige Interlaken trotzte dem zweitklassierten Allmendingen ein torloses Unentschieden ab.

Das im Moment auf einem Abstiegsplatz stehende Interlaken hatte mit dem zweitklassierten Allmendingen einen Gegner zu Gast, der eine Nummer zu gross schien. Dass der Thuner Quartierverein jedoch auch nur mit Wasser kocht, zeigte sich schnell einmal. Der Favorit hatte in der ersten Halbzeit zwar mehr Ballbesitz, aber herausgespielte Torchancen waren keine zu erkennen. Von Interlaken ging eindeutig mehr Gefahr aus. So traf Marc Frei in der 20.Minuten nach einem schönen Angriff nur die Latte. «Bei uns fehlte heute die Passgenauigkeit», bemängelte Allmendingen-Trainer Martin Wenger nach dem Spiel. Topskorer Sandro Eberhart liess zwar einige Male seine Gefährlichkeit aufblitzen, aber richtig überzeugen konnte auch er nicht. Auszuzeichnen vermochten sich vornehmlich die Torhüter. Mit der Einwechslung von Routinier Reto Ramseier versprach sich Interlaken-Trainer Markus Aeschbacher mehr Durchschlagskraft. Ramseier rechtfertigte das Vertrauen des Trainers. Die grösste Torchance der fairen Partie vergab hingegen Oliver Landolf in der 63.Minute kläglich. Der Unglücksrabe schoss frei stehend aus optimaler Abschlussposition über das Tor. Der eingewechselte Allmendinger Ogulcan Dursun setzte sich gut in Szene. Sein satter Schuss auf Querpass des ebenfalls eingewechselten Niklaus Blaser wurde von Goalie Benjamin Wyss gehalten. Insgesamt stand Interlaken aber dem Sieg näher als die enttäuschenden Gäste vom andern Ende der Thunersees. So wurde die Nullnummer perfekt. «Schade, heute hätten wir einen Dreier einfahren können. Wir haben mehr gemacht. Dass wir neun Plätze schlechter klassiert sind, hat man jedenfalls nicht bemerkt», bedauert Interlaken-Trainer Aeschbacher. Die kämpferische starke Leistung seines Teams stimme ihn für die Frühlingsrunde aber zuversichtlich, so Aeschbacher. Den Winter aber verbringt Interlaken auf einem Abstiegsplatz. An diese Position hat sich die Equipe gewöhnt. In den beiden letzten Saisons gelang der Ligaerhalt jeweils in den allerletzten Minuten der letzten Partie.prt>

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