Zum Hauptinhalt springen

Totes Baby stammt aus Eggiwil

leichenfundAnfang Monat wurde im Solothurnischen die Leiche eines Neugeborenen geborgen. Jetzt ist klar: Seine Mutter lebt in Eggiwil.

Ob sie das Problem hätte erkennen und handeln müssen? Rosmarie Schlüchter stellte sich die Frage im Nachhinein ernsthaft. Denn unvermittelt hatte ein Leichenfund im Kanton Solothurn Bedeutung für die im Ressort Soziales tätige Eggiwiler Gemeinderätin bekommen: Nach vertieften polizeilichen Abklärungen stand fest, dass die Mutter des Säuglings, der Anfang Monat tot beim Aare-Kraftwerk Flumenthal angeschwemmt worden war, in der Oberemmentaler Gemeinde zu Hause war. Ihre Frage hat die Gemeinderätin mittlerweile mit Nein beantwortet. Immerhin sei es heutzutage nichts Aussergewöhnliches mehr, wenn eine junge Frau ledig schwanger werde. Vor diesem Hintergrund würde es kaum Sinn machen, immer und überall gleich aktiv zu werden. Dass die 20-Jährige schwanger war, hatte man in Eggiwil sehr wohl registriert. Bis Pfingsten arbeitete die junge Frau nämlich im Dorfladen. Nach dem verlängerten Wochenende fing sie in einem Geschäft im Nachbardorf neu an – und während der Feiertage dazwischen gebar sie ihren Sohn. Unter welchen Umständen dies geschah und wie der Kleine anschliessend in die Aare gelangte, ist noch nicht bis ins Letzte gesichert. Die polizeilichen Abklärungen dazu dauern immer noch an.skkSeite 3>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch