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Tourismus in Thun: Keine Morgenröte in Sicht

Der Knatsch zwischen Thun Tourismus und Stadtmarketing beschäftigt die Thuner Politiker. Sie wollen Druck machen.

Es war ein Abgang mit Getöse, als die Präsidentin Marianne Staub und ihr Vize Alex Fiechter Anfang Dezember ihre Ämter bei der Thuner Tourismus Organisation (TTO) auf die nächste Hauptversammlung hin niederlegten (wir berichteten). Als Grund nannten die beiden Tourismusvertreter unüberbrückbare Differenzen mit dem städtischen Mitspieler und Leiter Abteilung Stadtmarketing Philippe Haeberli. Weder Haeberli noch sein Vorgesetzter, Thuns Stadtpräsident Hansueli von Allmen, wollten bisher dazu Stellung nehmen. Daran hat sich auch mit Anbruch des ersten Quartals 2010 nichts geändert, wie von Allmen auf Anfrage sagte: «Der Vertrag mit TTO läuft erst Ende dieses Jahres aus. Die Gespräche im Gemeinderat haben bisher noch nicht stattgefunden.» Der Thuner Gemeinderat wollte die künftige Tourismus- und Wirtschaftsstrategie ohnehin im Hinblick auf die Pensionierung des TTO-Direktors Beat Anneler im Frühjahr 2011 diskutieren. «Durch den plötzlichen Abgang der beiden TTO-Vertreter haben wir das Thema vorgezogen. Das ist aber kein Grund, den Kopf zu verlieren», hält der Stadtpräsident fest. «Nicht diplomatisch» Gefragt nach möglichen Strategien und damit der Funktionsaufteilung zwischen Thunersee Tourismus (TST), Thun Tourismus und dem Stadtmarketing, lassen sich Hansueli von Allmen und Philippe Haeberli nicht in die Karten blicken. «Herr Haeberli und ich kennen die anvisierten Ziele, aber die vier anderen Gemeinderäte noch nicht. Sie sollen zuerst das Grundlagenmaterial sichten und diskutieren können», sagt von Allmen. Immerhin stellt er sich vor seinen Stadtmarketer: «Die Idee, wie Thunersee und Thun Tourismus ab 2011 neu positioniert werden könnten, wurde mit mir abgesprochen. Eine Auflösung von TTO steht dabei nicht im Vordergrund.» Dies sei «vielleicht nicht ausgesprochen diplomatisch» geschehen, vermutet von Allmen. «Grundsätzlich gibt es aber viel Unterstützung für diese Idee – nicht nur im Vorstand der Tourismusorganisationen, sondern auch bei Vertretern der Hoteliers und der Wirtschaft.» Das sei derzeit alles, was er als Stadtpräsident dazu zu sagen habe.HeinerikaEggermann DummermuthMarco Zysset>

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