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Tourist wird vermisst

Myles Robinson ist in Wengen verschwunden: Seit Dienstag fehlt vom 23-jährigen Engländer jede Spur. Spezielle Trupps suchten sowohl auf dem Boden als auch aus der Luft nach ihm. Die Polizei bittet um Mithilfe.

Seit Montagnacht wird in Wengen der englische Tourist Myles Robinson vermisst. Unmittelbar nachdem die Kantonspolizei am Dienstagmittag von dessen Angehörigen Meldung erhalten hatte, wurde eine umfangreiche Fahndung mit mehreren Suchtrupps und einem Personensuchhund eingeleitet. Die lokale Air-Glaciers unternahm vor Einbruch der Dunkelheit einen halbstündigen Suchflug. In der Nacht auf Mittwoch kam zudem zwischen 23 und 1 Uhr ein Armeehelikopter mit einer «Flir-Kamera» zum Einsatz. Sie spürt eine Person selbst bei schlechtesten Wetterbedingungen mittels Körperwärme auf. Gestern wurde das Gebiet zwischen Lauterbrunnen und Wengen weiter terrestrisch und aus der Luft abgesucht. Einsatzleiter und Kantonspolizist Werner Michel erhielt bei der Suche Unterstützung durch Bergführer und Mitglieder der Rettungsstation Lauterbrunnen und einem spezialisierten Hund. Die Suche nach dem 23-jährigen Briten verlief bis Redaktionsschluss erfolglos. Zwei Meter grosser Mann Der vermisste Myles Robinson ist 23 Jahre alt, zwei Meter gross und dunkelhaarig. Letztmals war der junge Mann in der Nacht auf Dienstag kurz nach 2 Uhr in der Blue Monkey Bar gesehen worden. Er trug Bluejeans, ein weisses Shirt, einen dunklen Pullover und eine dunkle Jacke. Die Kantonspolizei Bern bittet Personen, die Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten geben können, sich telefonisch zu melden. Schon 33 Vermisste Vor knapp drei Jahren ist in Wengen letztmals ein Mensch spurlos verschwunden: Nach einer ausgiebigen Feier im «Bernerhof» sprang damals ein 21-jähriger Berner in das Schaufenster einer Boutique, worauf ein Passant Hilfe holte. Als diese eintraf, war der Mann verschwunden – und ist es auch heute noch. Im Gemeindegebiet von Lauterbrunnen gelten seit 1958 nicht weniger als 33 Menschen als vermisst. «Das sieht nach einer enorm grossen Anzahl aus», sagt der Lauterbrunner Gemeindepräsident Peter Wälchli. «Aber in der Relation gehen hier nicht mehr Menschen verloren als anderswo. Immerhin übernachten allein in Lauterbrunnen jährlich eine Million Gäste.» Bruno Petroni Hinweise zum Vermissten an die Telefonnummer 033 2276111. >

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