Zum Hauptinhalt springen

Tränengas und Schaden nach dem Derby

EishockeyNach dem Derby Olten - Langenthal ist es zu Scharmützeln und Sachbeschädigungen gekommen.

Rund um die Oltner Eishalle Kleinholz ging es am Freitagabend hoch zu und her. Nach dem Derby Olten gegen Langenthal gerieten die Fangruppen aneinander, es kam zu «gegenseitigen Provokationen», wie Bruno Gribi, Sprecher der Kantonspolizei Solothurn, sagt. Tränengas wurde eingesetzt, ein Polizist erhielt einen Faustschlag ins Gesicht. Bustür eingetreten Eskaliert ist die Situation, als die Matchbesucher in die Busse Richtung Olten Hauptbahnhof einsteigen wollten. Trotz starker Polizeipräsenz kam es zu einer Vermischung der Fangruppen und zu den Scharmützeln. In einem der beiden Fahrzeuge, die für SCL-Fans reserviert waren, sei mehrmals die Notöffnung betätigt worden, weshalb der Bus nicht habe wegfahren können, so Gribi. Trauriger Höhepunkt: Einer der Passagiere drückte eine Bustür ein und verursachte damit 2000 Franken Sachschaden. Die Busbetriebe Olten Gösgen Gäu wollen bei der Polizei Anzeige gegen unbekannt erstatten. In der Folge mussten die Hockeyfans zu Fuss Richtung Bahnhof marschieren – eskortiert wurden sie dabei von der Polizei. «Mehrere Dutzend Beamte» seien wegen des Spiels im Einsatz gestanden», sagt Gribi. Für SCL-Geschäftsführer Gian Kämpf ist der Vorfall «sehr ärgerlich», wie er sagt. Auslöser sei die Vermischung der Fans gewesen. Das habe zu einer Kettenreaktion geführt. Gian Kämpf: «Wir werden den Fall aufarbeiten und versuchen, die richtigen Lehren für das nächste Derby daraus zu ziehen.»Stefan Schneider>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch