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Trainerduo bleibt doch

2.-liga-FussballDie Vorgeschichte ist bekannt: Anlässlich des Heimspiels gegen Worb vor drei Wochen hatten die Kirchberg-Spieler mittels Transparentaktion gegen

Im Vorfeld des Derbys Kirchberg gegen Herzogenbuchsee vom letzten Samstag gab es nur ein Thema: den internen Streit zwischen Spielern/Staff und dem Vorstand des FC Kirchberg. Dieser hatte dem Trainerduo Hansres Brechbühler und Daniel Schoder vor dem Match gegen Worb mitgeteilt, dass die auslaufenden Verträge nicht verlängert würden. Dies akzeptierte ein Grossteil der ersten Mannschaft nicht. Sie wollten auch in der neuen Saison mit den beiden beliebten Trainern arbeiten. Falls der Vorstand nicht auf ihre Forderung eingehen sollte, würden mehrere Spieler beabsichtigen, Ende dieser Saison den Verein zu verlassen. Der heftige Druck der Spieler hatte zur Folge, dass im Verlaufe der letzten Woche Präsident Roland Gasche und Sportchef Serge Aeschbacher zurückgetreten sind. Das Duo Hansres Brechbühler und Daniel Schoder bleibt dafür dem FC Kirchberg auch in der nächsten Saison als Trainer erhalten. Vizepräsident Stefan Moser wird bis zu den Wahlen interimistisch den Verein führen: «Es gibt noch einige kleine Baustellen, die wir beheben müssen», äussert er sich zur momentanen Situation. Ruhe ist eingekehrt Im Match gegen Herzogenbuchsee gingen die Kirchberger entsprechend motiviert zur Sache und erspielten sich trotz dem frühen Schock des 0:1-Rückstandes ein Chancenplus. Bereits nach 2 Minuten waren nämlich die Oberaargauer durch einen Treffer von Markus Probst in Führung gegangen. Obwohl Kirchberg sich immer wieder gute Chancen erarbeitete, blieb es bis zur Pause bei diesem Resultat. Zwei Platzverweise Nach der Pause erhöhten die Gastgeber das Tempo, und es brauchte schon zwei überragende Paraden von FCH-Torhüter Tariq Plemenic, um den längst verdienten Ausgleich zu verhindern. Aber in der 53.Minute war der an diesem Tag ausgezeichnete Plemenic machtlos, und Jäggi köpfelte zum 1:1-Ausgleich ein. Wenige Minuten nach diesem Ausgleichstreffer musste Etienne Büschi (55.) nach zweimaligem heftigem Reklamieren innert weniger Sekunden vorzeitig vom Platz. Nicht genug damit: 22 Minuten vor Spielende waren plötzlich nur noch neun Spieler von Herzogenbuchsee auf dem Feld. Torhüter Plemenic sah ebenfalls die Ampelkarte. In doppelter Unterzahl fingen sich die Oberaargauer wieder und erkämpften sich mit grosser Leidenschaft einen Punktgewinn. Damit wurde eine erfolgreiche Woche, die mit dem Einzug in die Hauptrunde des Schweizer Cups 2011/2012 gekrönt wurde, beendet. Nach dem Penaltykrimi in Belp (5:3) tankten die Oberaargauer grosses Selbstvertrauen für den Final im Berner Cup gegen Konolfingen in Burgdorf. Benjamin Bienz>

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