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Training ist eine Pflicht

AbnehmenMindestens dreimal wöchentlich trainiert Ursula Shan aus Wabern. In kleinen Schritten nähert sie sich ihrem Wunschgewicht.

Der Regen peitscht an die Fensterscheiben, draussen weht ein eisiger Wind. In der warmen Stube flackert Kerzenlicht, auf dem Sofa lockt die kuschelige Wolldecke. Doch Ursula Shan ist hart zu sich selbst, auch jetzt in den düsteren Novembertagen. Anstatt es sich zu Hause gemütlich zu machen, zieht sie bereits in den Vormittagsstunden los und geht ins Training – drei- bis viermal pro Woche je eine halbe Stunde. Denn die 55-jährige Waberin will weiter abnehmen. 27 Kilogramm hat sie in einer ersten Runde bereits abgespeckt. Jetzt, nach einer Pause, nimmt sie etwa 500 Gramm im Monat ab. 81 Kilo wiegt sie zurzeit, die 62-Kilo-Marke ist ihr Ziel – bei einer Grösse von 1,64 wäre dies ihr Idealgewicht. «Es geht zwar langsam, aber irgendwann erreiche ich das Ziel auch so», sagt sie. Konsequent eingeplant Das Training ist für Ursula Shan wichtig, um ihren Energieverbrauch zu erhöhen. «In der Regel gehe ich zwischen 9 und 10 Uhr in den Mrs.-Sporty-Club», sagt sie. Am Vormittag sei sie noch fit, im Gegensatz zum Abend. «Nach einem Arbeitstag bin ich zu müde, um noch zu trainieren. Dann muss ich auch aufpassen, dass ich mich nicht verletze.» Sie arbeitet in einem 60-Prozent-Pensum als Pflegerin in einem Altersheim. Ihre Trainings plant sie jeweils am Sonntag für die folgende Woche so konsequent ein, wie sie auch ihre Arbeitszeiten in der Agenda einschreibt. «Manchmal muss ich mir die Zeit fürs Training stehlen.» Sie könnte jeweils auch ihre Wohnung putzen. Aber: «Ich darf das nicht einreissen lassen und einmal nicht gehen. Dann wäre ein Tabu gebrochen.» Wut und Stress abbauen Auch wenn es manchmal Überwindung braucht, Sport zu treiben: Shan könnte sich ein Leben ohne Bewegung nicht mehr vorstellen. Dazu gehört auch die halbstündige Velofahrt zur Arbeit. Die Kraftmaschinen im Club und die Übungen sind ihr alles andere als ein Graus. «Ich mache das sehr gerne. Es tut so gut, zu schwitzen.» Nur bei Balanceübungen hat sie manchmal Mühe, weil ihre Knie schmerzen – eine Erinnerung an ihr massives Übergewicht. «Das Training ist für mich Lebensqualität. Ich kann dort Wut und Stress rauslassen», sagt Shan. Für sie ist klar: Auch mit ihrem Wunschgewicht würde sie weiterhin regelmässig trainieren. Sandra RutschiWir begleiten Ursula Shan auf ihrem Weg zum Wunschgewicht.>

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