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Treue wird hier gross geschrieben

Das gute Resultat der Raiffeisenbank Niedersimmental West basiert auf

Zahlen spielen bei einem Bankinstitut die grösste Rolle. An der Generalversammlung der Raiffeisenbank Niedersimmental West kamen die 377 anwesenden Mitglieder (von total 2411) in den Genuss einer Zahlenspielerei. Im Zelt beim Bahnhof Erlenbach wurden vier Angestellte für ihre insgesamt 75 Dienstjahre geehrt: Thomas Abeggen für 5, Rolf Ueltschi für 10, Trudi Zeller für 20 und Manfred Mani für 40 Jahre. Verwaltungsratspräsident Gottfried Jutzeler würdigte an der 80. Generalversammlung alle Mitarbeiter der drei Bankstandorte Erlenbach, Därstetten und Oberwil: «Eure fachliche Kompetenz und euer freundlicher Umgang mit der Kundschaft machen unseren Erfolg aus – für mich seid ihr das Kapital.» Zusammenschluss geplant Gottfried Jutzeler orientierte in der Folge über den Stand der Fusionsverhandlungen mit der Raiffeisenbank Diemtigen. «Der zunehmende Kostendruck und steigende gesetzliche Anforderungen machen diesen Schritt nötig. Es werden aber keine Geschäftsstellen geschlossen und auch keine Mitarbeiter entlassen.» Auch an den jährlichen Generalversammlungen werde man festhalten. Beide Banken würden bereits im Herbst ihre Mitglieder eingehender informieren. «An unserer Versammlung vom 18. Oktober im Singsaal Erlenbach werden wir euch bereits ein Organigramm der Schlüsselpersonen präsentieren können.» Der Name der künftigen Bank (mit einer Bilanzsumme von rund 400 Millionen Franken und 5200 Mitgliedern) soll über einen Wettbewerb eruiert werden. Rekordergebnisse Bankleiter Rolf Mani konnte trotz der weltweiten Krisensituation von Rekorden «seiner» Bank berichten. «Nebst dem privaten Wohnungsbau konnten wir auch einzelne Gewerbeobjekte finanzieren: «Die Hypothekarforderungen stiegen so um stolze 8,8 Millionen Franken – dies stellt in unserer 80-jährigen Bankgeschichte einen Rekordzuwachs dar.» Als Vertrauensbeweis wertete Mani auch die Zunahme der Kundengelder um 5,6 Millionen oder 3,4 Prozent. «Da wir keine Wertberichtigungen für Ausfallrisiken im Kreditgeschäft bilden mussten, konnten wir die stillen Reserven um stolze 750000 Franken stärken», informierte Mani. Tiefere Zinserträge und steigende Kosten führten zu einem sinkenden Bruttogewinn (siehe Kasten). Der Bankleiter hielt fest: «Indem wir Margeneinbussen nicht konsequent an die Sparer überwiesen haben, liessen wir unsere Kundschaft am Erfolg teilhaben.» Die Generalversammlung wurde vom Jodlerklub Edelweiss Erlenbach musikalisch umrahmt.Peter Rothacher>

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