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«Tschäppät wills nicht wahrhaben»

Ausgabe vom 28.Januar «Sicherheit in der Stadt bern. Findet man genug Polizisten?» Stadtpräsident Alexander Tschäppät will es einfach nicht wahrhaben: Die Bevölkerung ist es leid, sich zeitlich und geografisch eingrenzen zu lassen, auch wenn die gefährlichen Orte relativ präzise bestimmbar sind (gemäss Sicherheitsdirektor Reto Nause). Und sein Verweis auf die hundert Kioske, welche (bis heute) noch nicht überfallen worden sind, muss den bisherigen Opfer schon sehr höhnisch vorkommen. Wie der Kommandant der Kantonspolizei, Stefan Blättler, richtig sagt: Bern ist objektiv betrachtet eine sichere Stadt. Bloss sind wir normalen Bürger eben subjektiv in der Stadt unterwegs. Und wir möchten subjektiv nicht überfallen werden, auch wenn dies der Regierung objektiv nicht in den Kram passt. Gerhard HuberHerrenschwanden «Gemeinsames Lernen ist wichtig» Ausgabe vom 21.Januar, «Als wären sie kleine Erwachsene» In diesem Interview werden die Projekte Oberstufenschule, Integration, Kleinklassen und Basisstufe angesprochen. Grundsätzlich geht es aber um die Modellwahl der Stadt Bern. Schade, dass dabei die Integration so negativ undifferenziert beurteilt wird. Wenn ich auf meine Erfahrungen zurückblicke und diese mit den Aussagen von A. Guggenbühl verbinden will, gelingt mir das nur schlecht. Ich kenne keine Schule, in der jeder Schüler ein individuelles Lernziel erhält. Schulklassen sind auch ohne Integration sehr heterogen. Die Arbeit der Heilpädagogin kann dabei eine Unterstützung für alle werden. Ich arbeite mit Lerngruppen, im Teamteaching und in geringem Ausmass auch mit einzelnen Schülern. Ob Hektik und Betriebsamkeit oder Ruhe und Gelassenheit vorherrschen, hat nichts mit Integration, aber viel mit Organisation zu tun. Es ist nicht nötig, dass eine Lehrperson alle Lernprozesse unter Kontrolle hat, es ist aber wichtig, dass die Lehrperson merkt, wo Ressourcen sind, die gefördert werden können, aber auch, wo Schwierigkeiten entstehen. Das gemeinsame Lernen und das Vergleichen finden dabei immer auch statt, und das hat sicher eine gute Wirkung auf die Leistung. Christine GrossSchulische Heilpädagogin,Müntschemier «Verheerende Folgen für Kinder» Alain Guggenbühl warnt vor Schulreform, wenn nur die betreffenden Menschen in der Erziehungsdirektion auf ihn hören würden! Schon lange schauen wir zu, wie Lehrer und Schüler mit den ewigen Reformen verheizt werden. Gebessert wird nichts. Wer leidet, sind die Kinder, die Schwächeren wie die Starken. Alles wegen der Integration. Leider wird dies für die Kinder verheerende Folgen haben. Denn in der Jugend lernen kann man nur einmal, und was in der Jugend verpasst wird, ist sehr schwer aufzuholen! Kurt und MirandaSchwarzentrubMünchenbuchsee >

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