Über 10'000 Zuschauer säumten die Umzugsroute am Läset-Sunntig

Spiez

Einmal mehr meinten es die Wettermacher gut mit dem Läset-Sunntig. Mit zunehmendem Sonnenschein strömte viel Volk herbei und genoss das Umzugsthemas «Spiez, damals und heute.»

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«Das Wetter spielte unsere Karte», freute sich Daniel Jordi, Präsident des Vereins Spiezer Läset-Sunntig, nach dem erfolgreichen Umzug mit 36 Bildern und rund 800 Teilnehmenden. So bot sich den schliesslich über 10'000 Zuschauern ein farbenfrohes Bilderbuch voller engagierter Menschen.

Sogar die Pferde und Hunde schienen von der guten Laune angesteckt, die sich schon beim Aufstellen des Umzugs bei der Schulanlage Hofachern verbreitet hatte. Männergesichter leuchteten bei der Vorüberfahrt eines ganzen Oldtimerpulks.

Ein Raunen ging durch die Kinderschar beim Anblick der vierbeinigen Freunde verschiedenster Rassen. Und nicht nur Grosseltern waren entzückt von den vielen Kindern, welche mehrere Bilder lebendig werden liessen.

Laute und leise Teilnehmer

Leben vermittelten eigentlich alle Bilder. Einige leiser, andere lauter. In der Mitte des Lärmpegels die «Geiselchlepfer» der am weitesten hergereisten «Ägeri Bärgtrychler», deren Treicheln dafür die Trommelfelle und das Zwerchfell vibrieren liessen.

Eine nutzten ihren Auftritt – berechtigterweise – zur Werbung in eigener Sache, so die Musikgesellschaft Leissigen mit dem Bild Oktoberfest. Werbung machten indirekt doch alle, auch jene, die im Dienst der Öffentlichkeit arbeiten.

Etwa das Bauamt Spiez mit dem Bild «Saubere Strassen», ohne die der Umzug längst durch Müllhalden waten müsste. So bleibt auch der nächste Läset-Sunntig gewährleistet, für den die Umzugchefin schon das Thema verriet: «Unter dem Niesen daheim». Zum Eintragen in der Agenda: am 11. und 12.September 2016.

Abseits von der Umzugsroute hatten sich am Morgen in der bis auf den letzten Platz gefüllten Schlosskirche Menschen zum Danken eingefunden. Pastoralassistentin Monik Federer und Pfarrer Thomas Josi stellten Wein und Reben in den Mittelpunkt.

Ersterer als Symbol der Lebenskraft, letztere als Ausdruck, dass keines für sich allein leben kann. Musikalisch mitgestaltet durch Kinder und Jugendliche.

Berner Oberländer

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