Zum Hauptinhalt springen

Über 100 haben mit Ideen mitgewirkt

Spiez103 Parteien, Organisationen und Einzelpersonen

Im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens zur Revision der Ortsplanung Spiez (OPR) waren insgesamt 103 Eingaben von Parteien, Organisationen, Firmen, aber auch sehr vielen Einzelpersonen eingereicht worden. Wie die Gemeinde mitteilt, hat der Gemeinderat nun die Unterlagen zu Handen der kantonalen Vorprüfung verabschiedet. Den Mitwirkungsbericht, welcher zurzeit bereinigt wird, erhält jeder Einsender einer Eingabe zugestellt. Er wird auch zu gegebener Zeit auf der Website der Gemeinde aufgeschaltet werden. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Unterlagen der Gemeinde zur Revision allgemein als sehr gelungen beurteilt wurden. «Die aktive Information und der Einbezug der Bevölkerung sind positiv zu bewerten», stellt sowohl eine Partei als auch eine Privatperson fest. Gewünscht wurde hingegen, dass die Infoanlässe etwas früher stattfinden sollten. Die Durchführung der OPR mit einer breit abgestützten Begleitgruppe wird als vorbildlich beurteilt. Im Folgenden wird eine Auswahl von Forderungen und Ideen von allgemeinem Interesse angeführt. Vielfältige Forderungen Vielfach wird festgestellt, dass das Bevölkerungswachstum nicht das primäre Ziel sein soll, besonders unter der Beachtung der dazu nötigen Infrastruktur. Die SP Spiez wünscht sich mehr erschwinglichen Wohnraum besonders für Familien und mehr günstig gelegene Alterswohnungen. Und im Zentrum soll das verdichtete Bauen gefördert werden. Nach Meinung der SP fehlen aber die dafür nötigen konkreten Vorschläge, etwa die Förderung des sozialen Wohnungsbaus aus den Erträgen der Mehrwertabschöpfung. Flachdächer sollen nur noch begrünt erstellt werden dürfen. Das Referendumskomitee Schoneggpark beantragt, den Schoneggpark in eine Zone für öffentliche Nutzung umzuzonen und aus dem Durchgangspark einen attraktiven Park zu gestalten, der Einheimische wie auch Touristen zum Verweilen und Geneissen einlädt. Der Fussweg zwischen Bahnhof und der Bucht soll attraktiver gemacht werden. Die SP unterstützt diese Sichtweise. Die FDP Spiez unterstützt die Haltung des Gemeinderats und fordert die Erhaltung der letzten unüberbauten Hotelzone Schoneggpark. «Diese muss im Interesse der weiteren touristischen Entwicklung erhalten bleiben und soll nicht in eine Wohn- oder sogar Grünzone umgezont werden», teilt sie mit. Attraktives Wohnen fördern Die FDP wünscht sich die Bereitstellung von zusätzlichen Baulandreserven für grosszügige Eigentumswohnungen an attraktiven Lagen. Für das Zentrum – grob gesagt das Dreieck Lötschbergplatz, Kronenplatz und Terminus – soll die Ausnützungsziffer generell aufgehoben werden, um die bauliche Verdichtung zu fördern. Grosse Vorbehalte meldet die FDP bei der Anschlusspflicht an das Fernwärmenetz, wie sie im Baureglement vorgesehen ist. «Diese Frage könnte sogar zum Stolperstein bei der Volksabstimmung werden, da viele Besitzer bestehender Liegenschaften verunsichert werden und deshalb die ganze Vorlage – Zonenplan und Baureglement – ablehnen könnten.» Wenn das Angebot der Fernwärme wirtschaftlich und technisch mindestens gleichwertig sei, brauche es keine Anschlusspflicht, begründet die FDP: Die Besitzer von Liegenschaften würden sich dann ohnehin dafür entscheiden. Nicht gleichzeitig revidiert Pro Velo Region Spiez bemängelt, dass Ortsplan und Verkehrsrichtplan nicht gleichzeitig revidiert würden. Noch immer seien verschiedene Strassenstücke, etwa die Simmentalstrasse wegen mangelnder Breite, für Radfahrer als gefährlich einzustufen. Ulrich Krummenacher/spwww.spiez.ch >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch