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Uhrencup: Friedliche Stimmung zum Abschluss

Der diesjährige Uhrencup war trotz des teilweise schlechten Wetters ein Erfolg. Die Stimmung war gut und die Veranstalter sind zufrieden. Wegen der Fussball-WM ist mit dem nächsten Uhrencup noch nichts klar.

Auch am letzten Spielabend waren lange nicht alle Sitz- und Stehplätze besetzt am Uhrencup im Stadion Brühl. Und die Polizei und andern Sicherheitskräfte im und ums Stadion waren gut verteilt und präsent. «Wir mussten heute Abend nicht eingreifen, es brannte kein Feuerwerk, die Stimmung war friedlich, und das, obwohl noch mehr Basler Fans anwesend waren als am Montag», stellte Sicherheits- und Finanzchef Roger Rossier zufrieden fest. Früher war vieles andersDie Sicherheitsleute sind heute bei einem solchen Anlass nicht mehr wegzudenken. Das sei früher anders gewesen, erinnert sich Silvio Ferrari, am Uhrencup Teambetreuer des FC Basel, an den Beginn im Jahr 1962. «Drei Polizisten waren da, die haben sich den Match angeschaut und gingen zehn Minuten vor Spielende hinaus, um die Ausgänge zu öffnen», meint Ferrari schmunzelnd.Der erstmalige Einsatz der Zivilschutzleute, die sich in der groben Verkehrsleitung engagierten, habe sich bewährt. «Bereits vor dem ersten Match wurden sie geschult und mit ihrer Arbeit vertraut gemacht», erklärt Michael Grädel, Zivilschutzstellenleiter der Stadt und Region Grenchen. Es seien immer 12 Leute an der Arbeit gewesen. Grädel lobt den Einsatz seiner Leute. «Sie waren immer eine Stunde vor Beginn ihres Einsatzes da und regelten nach dem Match die Ausfahrten.» Spürbare RezessionNicht ganz so optimistisch ist Karmen Müller, die am Uhrencup das Stadion-Restaurant führt. Man merke heuer die Rezession, die Leute würden weniger trinken. «Viele nehmen lieber eine Wurst als ein teures Stück Fleisch, das fällt auf», sagt sie. Gerade am letzten Abend wurde weniger Bier getrunken, da das Wetter regnerisch und kühl war. Viel Freude hatten die Stadionbesucher an den vielen Helfern. «Da könnten sich die Leute in andern Stadien ein Beispiel nehmen», meinte ein Basler Fan. Geschätzt wurde auch der Wettbewerb um die neue Stadionordnung. «Ich habe zwar keine Uhr gewonnen, aber mit der Abgabe der Vorschriften weiss jeder, wie er sich zu verhalten hat», sagte Carmen Moser aus Basel. Das Wetter könne man halt nicht beeinflussen – aber er sei mit dem diesjährigen Uhrencup zufrieden. Für das kommende Jahr gebe es indes ein Problem. «Da findet die Weltmeisterschaft statt, wir wissen noch nicht, ob wir den Uhrencup durchführen.»

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