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Um Landpreis gefeilscht

St.SilvesterDie Gemeindeversammlung diskutierte eingehend um Landpreise.

Der Antrag eines Bürgers für den Kauf einer Parzelle von 755 Quadratmetern im Quartier Riederehubel sorgte an der Gemeindeversammlung in St.Silvester für Diskussionen. Weil dieses Land sich an extremer Hanglage befindet, wollte der Mann nicht den üblichen Baulandpreis von 70 Franken bezahlen. Er schlug 30 Franken vor. Der Gemeinderat seinerseits beantragte 45 Franken pro Quadratmeter. Dies vor allem auch im Hinblick auf die drei noch verbleibenden Parzellen in der Nähe. «Eine Frechheit» Mehrere Votanten sagten, dass ein tieferer Preis ungerecht wäre gegenüber den anderen Landkäufern im Quartier. Vielleicht gebe es später Interessenten, die bereit seien, den vollen Preis zu bezahlen. «30 Franken sind eine Frechheit», meinte ein Bürger. «Und mit 45 Franken deckt man kaum die Erschliessungskosten.» Man könne auch in Hanglage schöne Häuser bauen. Auch Bedenken bezüglich einer Wertberichtigung benachbarter Parzellen seitens der Banken wurden geäussert. Auf Antrag wurde die Abstimmung geheim durchgeführt: Der Vorschlag des Gemeinderates für einen Preis von 45 Franken wurde mit 33 Nein zu 11 Ja abgelehnt. Der Kaufinteressent zog darauf hin seinen Antrag zurück.im/lfc>

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