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Umwelt

Die Grünen Köniz stehen dem Bikepark skeptisch gegenüber. «Wir befürchten beträchtlichen Mehrverkehr, welcher in dieser Zone explizit nicht erwünscht ist», sagt Co-Präsident Jan Remund. Es sei sicherzustellen, dass die Downhillpiste keinen Shuttlebetrieb verursacht, um die Biker wieder an den Ausgangspunkt hochzufahren. «Wir erwarten, dass die Biker mit Muskelkraft wieder an den Anfang der Piste gelangen», ergänzt Remunds Parteikollege Hansueli Pestalozzi. Ebenfalls wichtig ist für die Könizer Grünen, dass es ökologische Ersatzmassnahmen für die Bikepiste gibt. Die Umweltorganisationen VCS und Pro Natura werden die Pläne genau studieren, bevor sie eine Stellungnahme abgeben. Sie kündigen an, dass sie sich an der Mitwirkung beteiligen werden. Am Schluss wird der Kanton dem Bikepark von Thömus den Segen geben, oder eben nicht. Raumplaner Arthur Stierli vom Kanton kann sich jetzt noch nicht zum Projekt äussern. Generell stellt er aber fest: Der Bedarf an sogenannten Freizeitnutzungen auf Landwirtschaftsland steigt. Etwa für Biker- und BMX-Anlagen, Downhillpisten, Polofelder oder Seilpärke. «Es sind immer neue Ideen vorhanden, die Leute haben immer mehr Zeit für solche Freizeitbeschäftigungen», analysiert Arthur Stierli. Jedes Projekt müsse man einzeln begutachten. «So muss hier unter anderem auch die Verkehrserschliessung genau betrachtet werden» , so der Raumplaner.Katharina Merkle>

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