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Ursula Haller will es wissen

Ursula Haller hat Grosses vor: Sie will Thuns erste Stadtpräsidentin werden. Die BDP will mit ihr den Gemeinderatssitz sichern.

Ursula Haller stellt sich zur Wahl als Gemeinderätin und als Stadtpräsidentin. Die BDP der Stadt Thun, deren Präsidentin sie ist, hat Ursula Haller nominiert. «Ich weiss, dass ich meine Wahlbasis in der SVP mit dem Übertritt in die BDP verloren habe, doch ich bin bereit, dieses Risiko einzugehen», sagte sie gestern gegenüber der Presse. «Ich bin mir dabei bewusst, dass meine politische Karriere Ende Jahr womöglich zu Ende ist.» Mit ihr und dem SVP-Kandidaten Raphael Lanz treten bis jetzt zwei Personen zur Wahl um die Nachfolge von Hansueli von Allmen (SP) an. «Ursula Hallers Kandidatur ist eine logische Folge», ergänzte Beat Haldimann, Wahlleiter der BDP. «Sie steht für Thun ein und ist auf Grund ihrer politischen Erfahrung und ihrer Liebe zur Stadt für diese Aufgabe geeignet.» Seit zwölf Jahren ist Haller Gemeinderätin, davon acht Jahre Vizestadtpräsidentin. Die Frage nach ihrem Alter höre sie immer wieder. «Ich fühle mich gesund. Ist es nicht mein Recht, in diesem Fall für ein solches Amt anzutreten?», fragt sie. Es zähle nicht nur das Alter, sondern auch die Liebe zu einer Aufgabe. Die Partei sei sich bewusst, dass es für einen Sitz im Gemeinderat einen Wähleranteil von 16,66 Prozent braucht. «Da die BDP bei andern Wahlen zwischen 18 und 28 Prozent erreichte, wagen wir es, zuversichtlich zu sein», sagte Ursula Haller. Franziska Streun>

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