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US Air Force landet mit Riesenvogel im Belpmoos

FlugschauDie Internationalen Belpmoostage (IBT) finden offiziell erst heute und morgen statt. Doch bereits gestern kamen die Aviatikfans auf ihre Kosten. Denn die Piloten, die mit ihren Maschinen an der Flugschau starten, mussten erste Trainingsflüge absolvieren. Das ist Vorschrift. Gestern landete auch die US Air Force im Belpmoos. Die Crew reiste mit der C-130J Hercules (Bild) an. Die Zuschauer der IBT können die Maschine am Samstag und Sonntag besichtigen. Eine einmalige Gelegenheit. Die amerikanische Luftwaffe nutzt die Hercules vor allem für den taktischen Teil eines Einsatzes. Sie kann auf schlecht ausgebauten Pisten starten und landen und wird dann geflogen, wenn Truppen und Material in feindlichem Gebiet abgesetzt werden müssen. Die C-130 Hercules fliegt jedoch auch mit Material und Proviant in die Antarktis, führt Wettermessungen durch und transportiert Hilfsgüter in Katastrophengebiete. Die Maschine ist riesig und eignet sich deshalb besonders gut für den Transport von Frachtstücken, die viel Raum einnehmen. Wegen der Dimensionen sah die Dash 8Q-400 von Skywork gestern auf dem Flughafen Bern-Belp wie ein Modellflieger aus. Die Hercules ist fast 35 Meter lang und wiegt leer rund 36 Tonnen. Beladen und vollgetankt kann sie beim Start sogar über 79 Tonnen wiegen. Die Hercules der US Air Force erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 650 Stundenkilometer und hat eine Reichweite von 3300 Kilometern. Das Festgelände der IBT ist heute und morgen ab 8 Uhr geöffnet. Die Demonstrationen beginnen um 9 Uhr. Das Programm sieht Darbietungen bis 19 Uhr vor. Welches Flugzeug wann über dem Himmel von Bern zu sehen ist, ist wetterabhängig. Christian Liechti/pd>

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