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Vergleich der Schulmodelle

Von Integration profitieren die Schwächeren. Finnland steht bei den Pisa-Studien stets an der Spitze. Bildungsexperten erklären dies bisweilen damit, dass es dort in der obligatorischen Schulzeit keine Selektion gebe. Dass dies zu kurz greift, zeigen die Daten aus dem Kanton Bern: Die schulischen Leistungen wurden nach kooperativen Schulmodellen (etwa «Twann» und «Manuel») und getrennten Schulmodellen verglichen. Fazit: Sekschüler schneiden in allen drei Fächern besser ab, wenn sie in getrennten Klassen sind. Realschüler hingegen sind leicht besser, wenn sie gemischte Klassen besuchen. Wenn also Real- und Sekschüler in kooperativen Schulmodellen gemeinsam büffeln, profitieren davon nur die schulisch schwächeren Realschüler. Finnische Kinder profitieren also wohl nicht von den Gesamtschulen, mutmassen die Autoren der Berner Pisa-Studie. Stattdessen seien eher die «zahlreichen unabhängigen lernförderlichen Bedingungen» wie kleine Schulen, hoch qualifizierte Lehrer oder die «ausgefeilte» Förderung der Schwächeren entscheidend.azu>

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