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Verursacherprinzip für Grünabfälle

ZweisimmenEine in Auftrag gegebene Studie über das Abfallwesen in der Gemeinde Zweisimmen legt einzelne Mängel offen. Einzelne Bereiche sollen ab kommendem Dezember optimiert werden.

Gemäss der Mitteilung des Gemeinderates genügt die Grünabfalldeponie Laubegg «schon seit einiger Zeit nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen». Durch die neue Linienführung der Simmentalstrasse sei der Standort nicht mehr möglich, teilt der Rat unter anderem mit. So soll die Deponie auf Ende November geschlossen werden. Für die Anlieferung von Grünabfällen (Pflanzenabfälle und Baumschnitt) soll jetzt das Verursacherprinzip eingeführt werden. Grünabfälle können von Einheimischen, Gästen und Gewerbebetrieben der Gemeinde Zweisimmen zu den publizierten Öffnungszeiten und reglementarischen Tarifen (8 Franken pro 100 Kilogramm) in der Zentrale Gal-genbühl angeliefert werden. Anlieferer von ausserhalb der Gemeinde Zweisimmen bezahlen gemäss der Ratsmitteilung den ordentlichen Avag-Tarif. In der Gemeinde sollen mindestens fünf Sammeltouren für Grünabfälle durchgeführt werden. Kostenintensive Sammelstelle Der Betrieb der offenen Papiersammelstelle im Gwatt sei sehr unterhalts- und kostenintensiv und werde des Öftern missbraucht als Kehrichtdeponie, schreibt der Gemeinderat weiter. Durch massive Anlieferungen in Spitzenzeiten biete der unschöne Anblick oft Anlass zu Ärgernissen. Drei Optimierungen werden jetzt eingeführt: Die Papier-/Karton-entsorgung bleibt gebührenfrei, alle zwei Monate ist die Entsorgung entlang der ordentlichen Kehrichtsammelstrecke vorgesehen, und Individual-Anlieferungen sollen in der Zentrale Galgenbühl zu den publizierten Öffnungszeiten entsorgt werden.pd>

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