Viel Spass beim Rennen rund um die Höhematte

Interlaken

Im Rahmen des 17. Jungfrau-Marathons fanden in Interlaken der traditionelle Minirun für den Nachwuchs sowie das 11. Jungfrau-Pararace für Sportler mit Handicap statt.

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Bei bewölktem, doch zum Glück trockenem Wetter fiel am Freitagnachmittag der Startschuss für das Pararace-Handbike-Rennen über 14 Kilometer rund um die Höhematte Interlaken. 21 Männer und zwei Frauen sausten in atemberaubendem Tempo mit ihren Handbikes an den zahlreichen Zuschauern vorbei. Der Schnellste war Felix Frohofer aus Russikon ZH.

Im Rahmen des 17. Jungfrau-Marathons fand auch der beliebte Minirun für Kinder und Jugendliche über mehrere Distanzen statt. Den Anfang machten mehr als 100 Mädchen der Jahrgänge 2010/2011 über die Strecke von 1000 Metern. Es galt, vom Hotel Savoy gegen den Uhrzeigersinn bis ins Ziel beim Restaurant Hooters zu rennen. Bei den Buben desselben Jahrgangs lief Robin Grossniklaus aus Matten als einer der Ersten über die Ziellinie: «Ich bin einfach gerannt, habe es voll durchgezogen.»

In der Kategorie U-12 hiess es für die Jahrgänge 2008/2009 eine Meile, also 1609 Meter, zu rennen. Verschwitzt, mit roten Backen und nach Luft schnappend liefen die Kinder, von den Zuschauern angefeuert, ins Ziel. Siegerin bei den Mädchen wurde Leonie Steffen (10) aus Saanen. Ihre Strategie: «Ich habe von Anfang an Gas gegeben und das Tempo die ganze Zeit gehalten.»

Einheimischer Wolf siegt

In der offenen Kategorie Pararace schaffte es der Interlakner Herbert Wolf (57), dank intensivem Training, wie er erklärte, als Erster ins Ziel. Auch dieses Jahr gab es wieder besonderen Applaus für die vielen Kleinkinder, die an der Hand von Mutter oder Vater über die Distanz von 200 Metern bis ins Ziel rannten.

Eine grosse Schar Helferinnen und Helfer in gelben Jacken nahm die Mädchen und Jungen am Ziel im Empfang, überreichte jeder Läuferin und jedem Läufer eine Medaille, einen Proviantsack und eine Trinkflasche. Die Siegerinnen und Sieger wurden danach im Marathon-Zelt geehrt.

Auf trockenes Wetter hoffen die Organisatoren auch für den Jungfrau-Marathon am Samstag mit 4000 Läuferinnen und Läufern aus der ganzen Welt.

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