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Viele neue Burger

LangenthalDie erleichterte Einburgerung zeigt Wirkung: 13 Personen wollen neue Burger der Burgergemeinde Langenthal werden.

Weil der Burgergemeinde Langenthal allmählich die Burger ausgehen, hat sie im vergangenen Mai ein neues Einburgerungsreglement verabschiedet. Dadurch ist es einfacher geworden, zum Burgerrecht zu kommen. Und offenbar zeigt das neue Reglement die von der Burgergemeinde erhoffte Wirkung: Wie den Unterlagen zur kommenden Burgerversammlung zu entnehmen ist, sollen gleich 13 Personen als neue Burgerinnen und Burger aufgenommen werden. Darunter sind auch bekannte Langenthalerinnen und Langenthaler: so der aktuelle Stadtratspräsident Roland Christen (SVP), der sich mit Frau und Sohn einburgern lassen will. Oder Urs und Marianne Her-zig, die in der Marktgasse das Haushaltfachgeschäft Regalino führen. Mit der Aufnahme der 13 Personen werde sich die Zahl der Burger zwar vergrössern, schreibt Burgerratspräsident Marc Howald. Doch seit der letzten Versammlung im Mai habe sich die Burgerschar bereits wieder um 4 Personen reduziert. Howald hofft deshalb, «dass es sich bei der aktuellen ‹Einburgerungswelle› nicht um ein einmaliges Strohfeuer handelt, sondern dass wir auch in den nächsten Jahren über weitere Gesuche befinden können». Das Budget 2012 zeigt, wie einträglich das Wolfhusenfeld für die Burgergemeinde Langenthal ist: Mittlerweile budgetiert sie Baurechtszinsen in Höhe von insgesamt 580000 Franken. Fürs zu Ende gehende Jahr rechnete sie noch mit 470000 Franken, im Jahr 2010 waren es erst 385853 Franken. Die Burgergemeinde hat im Wolfhusenfeld Land im Baurecht an die Carrosserie Calag, das Autohaus Hard, die Firma Erlacher Polster aus Madiswil und die Geiser agro.com abgegeben. Insgesamt rechnet das Budget 2012 bei einen Ertrag von 1,59 Millionen Franken und einen Aufwand von 1,155 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 435100 Franken.drhVersammlung der Burgergemeinde Langenthal: Dienstag, 29.November, 20 Uhr, im Übungssaal des Stadttheaters.>

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