Vier Personen nach Hotelbrand im Spital

Lenk

Am Montagabend ist im Hotel Simmenhof ein Brand ausgebrochen. Das Gebäude wurde evakuiert. Der Brand ist auf einen technischen Defekt zurückzuführen.

Das Feuer ist im Hotel Simmenhof an der Lenkstrasse ausgebrochen. (Karte: Google Maps)

Die Meldung zu einem Brand und einer starken Rauchentwicklung im Viersternehotel Simmenhof an der Lenkstrasse ging bei der Kantonspolizei Bern am Montagabend kurz nach 22 Uhr ein. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte evakuierten das betroffene Gebäude. Sämtliche Personen, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Hotelgebäude aufgehalten hatten, konnten in Sicherheit gebracht werden.

Im Zuge der anschliessend aufgenommenen Löscharbeiten konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehren das Feuer rasch unter Kontrolle bringen und schliesslich löschen. Im Nachgang an die Löscharbeiten wurde eine Brandwache eingerichtet. Da es sich nicht um einen Vollbrand handelte, sondern um einen Elektrobrand, gab es eine starke Rauchgasentwicklung; an der Aussenfassade ist vom Brand jedoch nichts zu sehen.

Vor Ort wurden 16 Personen, darunter 7 Kinder, durch Ambulanzteams wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung kontrolliert.

Gebäude unbewohnbar

Vor Ort wurden 16 Personen, darunter sieben Kinder, durch zwei Ambulanzteams wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung kontrolliert. Vier Personen – eine Frau, ein Mann sowie zwei Kinder – wurden für medizinische Abklärungen in ein Spital gebracht. Das Gebäude ist zurzeit nicht bewohnbar. Wie der Lenker Gemeindeschreiber Thomas Bucher auf Anfrage berichtet, konnten sämtliche betroffenen Personen im Sporthotel Wildstrubel untergebracht werden, welches vom selben Pächter, der Miroli’s Hotel & Gastro GmbH, betrieben wird. Gemeindepräsident René Müller bekräftigt, «dass das Hotel nicht etwa abgebrannt ist, sondern auch in Zukunft voll funktionsfähig bleibt.

Von aussen her ist dem Gebäude gar nichts anzusehen, was auf einen Brand hinweisen würde.» Infolge des Einsatzes musste die Lenkstrasse für mehrere Stunden teilweise gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch die Einsatzkräfte der Feuerwehren wechselseitig geführt. Im Einsatz standen neben verschiedenen Diensten der Kantonspolizei Bern und den zwei Ambulanzteams die Feuerwehr Lenk mit 32 Angehörigen, die Feuerwehr St. Stephan mit 28 Leuten und die Feuerwehr Saanen mit vier Mann.

Den Ermittlungen des Dezernats Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern zufolge ist der Brand auf einen technischen Defekt im Bereich einer Elektroinstallation in den Kellerräumlichkeiten des Gebäudes zurückzuführen. Zur Höhe des Sachschadens sind Abklärungen im Gang.

Berner Oberländer

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