Zum Hauptinhalt springen

Vier Traktanden wurden in Rekordzeit von den Stimmbürgern durchgewinkt

GrindelwaldDie Gemeindeversammlung ging mit

Knapp und klar, so lautet das Fazit der Gemeindeversammlung Grindelwald, die vergangenen Freitagabend stattfand. Gerade einmal 36 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger fanden sich im Kongresssaal ein. Und 45 Minuten später war die Versammlung auch schon wieder vorüber, die Anwesenden folgten in allen vier Traktanden den Anträgen des Gemeinderates. «Damit haben wir die Überzeit von der Dezemberversammlung etwas kompensiert», erklärte Gemeindepräsident Emanuel Schläppi im Anschluss. Damals dauerte der Anlass bis um 1 Uhr morgens. Kleinerer Gewinn Aufwand und Ertrag der Rechnung 2010 bewegen sich um gut 25 Millionen Franken. Abzüglich der von der Versammlung zusätzlich bewilligten Abschreibungen in Höhe von 442500 Franken bleibt ein effektiver Ertragsüberschuss von 48280 Franken. Deutlich mehr war es noch ein Jahr zuvor, da betrug der Überschuss 1,3 Millionen Franken. Im vergangenen Jahr hat die Gemeinde viel investiert für Strassenbauprojekte, Leitungserneuerungen oder den Umbau der Gemeindeverwaltung. Kostenpunkt: 8,3 Millionen. Das sind 32,4 Prozent der Gesamtausgaben. Damit liegt Grindelwald deutlich über dem kantonalen Mittelwert, der in den Jahren 2004 bis 2008 zwischen 10,9 und 13,6 Prozent lag. Das Eigenkapital der Gemeinde erhöhte sich auf rund 4,8 Millionen Franken. Die Steueranlage bleibt bei 1,79 Einheiten unverändert. Die übrigen Geschäfte: Der Investitionskredit für den Ersatz der Wasserleitung Spillstatt–Wasserbühlen (193000 Franken) wurde genehmigt. Gutgeheissen wurde ein Kredit für die neue Wasserleitung Habsucht–Aspen (425000 Franken). Für eine neue Kehrmaschine gibt die Gemeinde 180000 Franken aus. Unter dem Traktandum «Verschiedenes» orientiert Emanuel Schläppi über die stabile Lage des Gletschersees, die sich ähnlich wie im Vorjahr präsentiert. Weiter erklärte er, dass der Obere Grindelwaldgletscher ebenfalls überwacht werde wie früher auch schon. Schläppi lobte den Entscheid, die Strassenbeleuchtung in Grindelwald zwischen 1 Uhr bis 5 Uhr morgens ausser an der Dorfstrasse auszuschalten. Doch es gebe auch Kritik. In Sachen Jugendarbeit will die Gemeinde mit Lauterbrunnen, Gündlischwand und Lütschental zusammenspannen. Zu guter Letzt informierte Schläppi, dass man im Rahmen der nächsten Ortsplanung auch über eine Lenkungsabgabe bei Zweitwohnungen befinden müsse. Fritz Lehmann>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch