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Vierter «Papagei» in Erlenbach gelandet

Spitex SimmeBetriebsleiter Jürg Reber durfte beim Stützpunkt in Erlenbach ein neues gesponsertes Auto in Empfang nehmen. Auf Anfang 2011 wird Franziska Rentsch die Leitung

Dank 25 Firmen aus der Region konnte Betriebsleiter Jürg Reber in Erlenbach für die Spitex-Organisation Simme einen neuen Subaru Impreza in Empfang nehmen. Der feierliche Akt fand zusammen mit den Sponsoren zur Abendstunde vor der Klinik, die den Spitex-Stützpunkt beherbergt, statt. «Dank den Werbern kann die Spitex das Fahrzeug während vier Jahren gratis benützen und bezahlt nur Versicherung und Benzin», erklärte Werner Fürer von der St. Galler Sport- & Sozialmarketing GmbH (Sposoma), Tübach. «Nebst der Anschaffung des Autos vor Ort übernehmen wir auch Service, Pneus und unverschuldet anfallende Reparaturen.» Das Fahrzeug ist mit Werbung der finanzierenden Firmen ausgestattet. Spitex-Präsident Urs Küng aus Diemtigen bezeichnet diese Autos – es sind mittlerweile deren drei – deshalb als Papageien. «Eigentlich nehmen wir bereits das vierte Fahrzeug in Empfang, aber das erste wird jetzt ersetzt», erklärte Küng. «Für einen Ostschweizer wie mich ist es schön und dankbar, in eurer Gegend zu arbeiten», meinte Fürer. «Die meisten der regionalen Sponsoren sind bereits auf allen Autos vertreten, und einige sind nun neu dazugekommen.» Für 5500 Leute zuständig Die Spitex Simme ist in den Gemeinden Oberwil, Därstetten, Erlenbach und Diemtigen für rund 5500 Einwohner zuständig. «Wir sind zwar eine der kleineren Organisationen im Kanton, decken aber eine riesige Fläche ab und erfüllen alle kantonalen Vorgabe», erklärte Jürg Reber. Im laufenden Jahr wurden bis heute 168 Personen – es sind hauptsächlich Langzeit-Klienten – betreut. Pro Tag werden im Gebiet mit einer Höhendifferenz von rund 700 Metern 50 bis 70 Einsätze geleistet. «Für den Pflegedienst sind die Autos im anspruchsvollen Gelände deshalb dauernd im Einsatz. Die Pneus sind jetzt mit Spikes ausgerüstet, denn wir haben keine Zeit, um zwischendurch Ketten zu montieren.» Die Spitex Simme beschäftigt in Pflege und Haushilfe 21 Personen in 10,5 Vollzeitstellen. Sie verfügt ab 2011 über Fachfrauen für Wundmanagement, Psychiatrie und Fusspflege. «Wir sind zudem Ausbildungsstation für Studierende HF, also für die höhere Fachausbildung», informierte Reber. Und er betonte: «Wir bieten ab dem 1. Januar eine 24-Stunden-Bereitschaft an, werden damit aber nicht zu einer Organisation für Notfälle ausserhalb der Spitex.» Auch wenn dereinst das Alters- und Pflegeheim Lindenmatte mit der Klinik zu einem Alterszentrum Erlenbach umgebaut wird (wir haben über die Planung berichtet) soll der Spitex-Stützpunkt als eigenständige Organisation in die neuen Gebäulichkeiten integriert werden. Reber macht Rentsch Platz Der Erlenbacher Jürg Reber (63) ist seit acht Jahren Betriebsleiter der Spitex. Zuvor war er 12 Jahre Pflegedienstleiter am damaligen Spital Erlenbach und hatte während 11 Jahren die Stationsleitung Chirurgie inne. Ende Jahr geht er in Pension. Er wird durch Franziska Rentsch aus Teuffenthal ersetzt. Die Pflegefachfrau war in den letzten fünf Jahren Patienten-Coach in der medizinischen Klinik des Spitals Thun. «Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe im Niedersimmental», erklärte sie an der Fahrzeugübergabe in Erlenbach.Peter Rothacherwww.spitex-simme.ch>

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