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Volles Vertrauen der Aktionäre zum VR der Männlichenbahn

Grindelwald Die Aktionärsversammlung der Männlichenbahn bekundete Vertrauen zum Verwaltungsrat (VR), der eine tiefere Dividende beantragte und nächstes Jahr Kapital für eine neue

«Wir haben den Bergpreis, die Vollendung des Speichersees, gewonnen und gehen mit Schwung und Mut in die Zielgerade für eine neue Bahn mit modernen Achtergondeln.» Andreas Kaufmann verglich an der 33. Generalversammlung die Gondelbahn Grindelwald-Männlichen (GGM) mit der Tour de Suisse, die Grindelwald wieder verlassen hatte. Nun werde das nächste Projekt konkretisiert, es stehe ein Jahr intensiver Planung bevor, erklärte der VR-Präsident. Die Aktionäre würden rechtzeitig über die für 2012 vorgesehene Kapitalerhöhung informiert. Sie würden den VR nicht enttäuschen, zeigte sich Kaufmann überzeugt. Die neue Bahn soll rund 35 Millionen Franken kosten (wir haben berichtet). Die 524 anwesenden Aktionäre mit 64,7 Prozent der Stimmen hiessen mit grossem Mehr die Rechnung 2010 und den Antrag des VR über die Verwendung des Bilanzgewinns gut – es werden vier statt wie bisher sechs Prozent Dividende bezahlt. Ohne Speichersee Sieben der neun Verwaltungsräte stellten sich zur Wiederwahl – und wurden wie das neue Mitglied Daniel Steuri, Grindelwald, einstimmig für drei Jahre gewählt. Andreas Kaufmann würdigte die Leistungen und Verdienste der demissionierenden Robert Lauber, Grindelwald (20 Jahre im VR) und Peter Brunner, Wengen (15). Aktionär Hans Bohren brachte die hoffnungsvolle Gesinnung vieler Grindelwalder auf den Punkt: Ohne Speichersee hätte Skifahren im Winter 2011 nicht funktioniert. Würden viele neue Aktien gezeichnet, bleibe das Männlichengebiet so wie es ist und das Personal habe eine gesicherte Zukunft. Daniel Zihlmann berichtete vom Winter 2011, der von geringem Schneefall geprägt war und mit Mindereinnahmen von vier Prozent abschloss. Ohne Beschneiungsanlage wäre es prekär geworden, sagte der Geschäftsführer. Für den Ausbau der Beschneiung seien, zusammen mit der Luftseilbahn Wengen-Männlichen, 16 Mio. Franken investiert worden. Im laufenden Jahr kämen noch zwei Mio dazu. Ferdinand Waespe >

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