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Von «Im Visier» zu «Mundwerk»

Das Lokal «Mundwerk» in Thun ersetzt das ehemalige «Im Visier». Wirt Reto Kupferschmied will kein Rambazamba.

Ein roter Anstrich, Holzparkett und drei grosse, comicartige Bilder: Das sind die wesentlichen Änderungen, die Wirt Reto Kupferschmied in seiner Bar Mundwerk an der Oberen Hauptgasse 49 in Thun vorgenommen hat. «Ich will eine gemütliche Atmosphäre für Ausgängerinnen und Ausgänger ab etwa 20 Jahren schaffen», sagt der 35-Jährige, der täglich ab 16 Uhr die Türe seines «Mundwerks» im ehemaligen «Im Visier» öffnet. Auf rund 75 Quadratmetern bietet er 40 Sitz- und diverse Stehplätze an. Zuvor arbeitete der ehemalige Informatiker rund zwei Jahre als Aushilfsangestellter im «Im Visier». Nun hat Kupferschmied, der zurzeit die Ausbildung zum Wirt abschliesst, das Lokal von Christian Santschi übernommen. Kein Rambazamba «Ich spreche Kundschaft an, die kein Rambazamba veranstaltet, die aber ein Glas Wein und gute Gespräche schätzt.» Zudem führt Kupferschmied unregelmässig kulturelle Veranstaltungen durch: So etwa am 12.Februar, wenn die deutsche Sängerin und Songschreiberin Bella Farny in Thun gastiert. Ziel des Pächters, der selbst Mitglied des Thuner Kabarettduos Seretos ist, ist es, solche Veranstaltungen künftig in das alte Kellergewölbe zu verlegen. Im Untergeschoss mit separatem Eingang sollen ein Bartresen und eine Plattform für Konzerte, Kleinkunstauftritte und geschlossene Veranstaltungen entstehen. Eine Einsprache hängig Das Vorhaben wird momentan aber noch durch eine Einsprache verzögert: Nachdem die Stadt die Bewilligung erteilt hatte, zog ein Anwohner die Einsprache an den Kanton weiter. «Ich hoffe, dass ich den Keller im Herbst dennoch eröffnen kann», gibt sich der Wirt zuversichtlich. Wegen des Nachtlärms und des Abfalls habe Vorgänger Santschi das Handtuch geschmissen, sagt Kupferschmied. «Bis jetzt hatte ich aber noch keine Probleme – nicht zuletzt, weil ich die richtige Kundschaft anspreche.» Pascal Kupper •www.mundwerk-thun.ch >

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