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Vor dem Saisonstart

Die relativ hohen Temperaturen und die geringen Niederschläge beginnen sich auf den Start der Skisaison auszuwirken. So erklären alle grösseren Skigebiete des Oberlandes auf Anfrage, dass im Gegensatz zu den Vorjahren bisher noch keine Beschneiungsanlage in Betrieb war. Die meisten Unternehmen planen, Mitte Dezember die Skisaison zu eröffnen, wären aber bereits früher startklar. Nicolas Vauclair, Geschäftsführer der Lenk Bergbahnen, bestätigt, dass es bisher noch zu warm war, um mit der technischen Beschneiung eine erste Schneedecke zu legen. Er erklärt weiter: «Es fliesst zur Zeit noch genügend Wasser für die Beschneiungsanlage, dennoch hoffen wir, dass es bald kalt und nass wird.» Armon Cantieni, Direktor der Bergbahnen Destination Gstaad AG, fasst zusammen: «Im Saanenland war es zu warm, um Kunstschnee herzustellen. Auch in höheren Lagen machte das noch keinen Sinn.» Die Wasserspeicheranlage sei aber gut gefüllt. «Die Anlagen sind bereit, aber die passenden Temperaturen fehlen», meldet Simon Bickel, Medienverantwortlicher der Jungfraubahnen. Auch die Luftfeuchtigkeit habe bisher noch nicht gepasst. Hans Beeri, Direktor der Bergbahnen Meiringen-Hasliberg, erklärt , dass auch im Haslital noch keine künstliche Schneeflocke gefallen ist. «Wir brauchen sechs Tage, um die Pisten einschneien zu können», sagt er. Und: «Es wäre schön, wenn es bald deutlich kälter und schneien würde.» Nicht nur, um bald weisse Pisten zu haben: «Wir starten den Vorverkauf der Skiabos. Es kurbelt den Verkauf jeweils gewaltig an, wenn da Schnee im Tal liegt.»sum>

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