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vorstoss im stadtrat

Kommission als Politikum Die Fraktion der Mitte (FdM) hat im Stadtrat ein Postulat eingereicht und damit die Schulkommission zum Politikum gemacht (vgl. Haupttext). Mit diesem soll der Gemeinderat aufgefordert werden, eine Analyse der Situation der heutigen Schulkommission und Zusammenarbeitspartner vorzunehmen. Dazu gehören die Sichtweisen, Arbeitsverhältnisse sowie strukturellen Gegebenheiten und Anforderungen der Schulleitungen, der Schulkommission selbst sowie der Stadt. «Wir wollen, dass der Gemeinderat dem Stadtrat schliesslich einen Modellvorschlag unterbreitet, wie die Schulkommission in Zukunft optimaler aufgestellt und geführt werden kann», erklärt der Erstunterzeichnende, FdM-Präsident Jonas Baumann-Fuchs (EVP), auf Anfrage. Auslöser für sein Vorstoss war die sich abzeichnende Kontroverse um das Präsidium der Schulkommission an der Stadtratssitzung (vgl. Ausgabe vom 18.Februar). «Für mich war sofort klar, dass Elisabeth Bregulla, langjähriges Mitglied und zu den Grünen gehörend, als Präsidentin im Stadtrat umstritten sein wird und das Anforderungsprofil infrage gestellt werden muss», sagt Baumann-Fuchs. In der Zusammenarbeit der Schulkommission mit der Stadt und den Schulleitungen scheint es einige offene Fragen und ungelöste Probleme zu geben. «Die geforderten zeitlichen Ressourcen, das fachliche Wissen sowie Führungsqualitäten stellen gerade an das Präsidium der Schulkommission hohe Anforderungen», steht im Vorstoss. Und: «Deshalb ist eine breite Akzeptanz eine wichtige Voraussetzung für diese delikate Aufgabe.» Sobald die Antwort des Gemeinderates für eine der nächsten Sitzungen vorliegt, wird der Stadtrat wieder am Ball sein. Er entscheidet, ob der Vorstoss und damit der Auftrag an den Gemeinderat überwiesen wird – oder ob das Anliegen abgelehnt und damit die Schulkommission wieder als der Thuner Politikum verschwindet.sft>

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