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Wachstum bei Ausleihungen und Kundengeldern

FrutigenDie Spar- und Leihkasse Frutigen AG hat

Für das Geschäftsjahr 2010 kann die Spar- und Leihkasse Frutigen AG (SLF) erneut ein deutliches Wachstum präsentieren. Die Kundengelder haben um rund 31,6 Mio. Franken oder 4,2 Prozent auf rund 782,0 Mio. Franken zugenommen. Die Bank deutet dies als Vertrauensbeweis und freut sich über die Nachfrage nach ihren Bankprodukten, insbesondere den attraktiv verzinsten Produkten Sparkonto plus und Aktionärsparkonto. Noch stärker stiegen die Ausleihungen: Sie erhöhten sich um 37,3 Mio. Franken oder 4,0 Prozent auf rund 961,9 Mio. Franken. Der Grossteil der Zunahme liegt bei den Hypothekarforderungen. Zudem konnten Pfandbriefdarlehen im Umfang von 17,5 Mio. Franken zurückbezahlt werden. Die Bilanzsumme beträgt 1,067 Milliarden Franken und ist damit um 1,0 Prozent höher als Ende 2009. Jahresgewinn wie Vorjahr Die anhaltende Tiefzinsphase führt zu einem weiteren Druck auf die Zinsmarge. Trotzdem ist der Erfolg aus dem Zinsengeschäft nur um 1,5 Prozent zurückgegangen. Die übrigen Erträge liegen in etwa auf dem Vorjahresniveau, so dass der Bruttoerfolg um 1,6 Prozent oder 278000 Franken unter dem Vorjahr liegt. Der Geschäftsaufwand hat infolge der Eröffnung der Agentur Spiez zugenommen. Die Zunahme um 204000 Franken oder 2,2 Prozent betrachtet die Bank als moderat. Das zeuge von einer guten Kostenstruktur, meint sie. Dies ergibt einen um 482000 Franken oder 6,1 Prozent tieferen Bruttogewinn. Dieser liegt damit aber über dem Budget. Der Jahresgewinn bewegt sich auf Vorjahresniveau. So wird der Generalversammlung vom Mittwoch, 30. März , eine unveränderte Dividende von 16 Prozent oder 40 Franken brutto pro Aktie beantragt. Der Kurs der Aktie der SLF hat 2010 um 3,7 Prozent auf 1945/2005 Franken per Ende Jahr (Ankauf/Verkauf) zugenommen. Geschäftsleitung erweitert Die Bank beschäftigt mittlerweile 64 Personen (54,5 Stellenprozente), wovon sechs Lernende. Sie ist damit ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Zudem ist die SLF eine wesentliche Steuerzahlerin (2010 über 1,1 Mio. Fran-ken). Per Anfang Jahr wurde die Geschäftsleitung um Stephan Bärtschi, Leiter Direktionsstab, wohnhaft in Adelboden, und Bruno von Allmen, Leiter Logistik, wohnhaft in Aeschi, erweitert und damit breiter abgestützt. In Aeschi ist seit 1. Januar 2011 ein neuer Agenturleiter, Marc Schläpfer aus Aeschi, tätig. Er war bisher Leiter des Cash-Service in Frutigen. Damit übernehmen einheimische, junge und gut ausgebildete Mitarbeiter wichtige Funktionen innerhalb der Bank. Konstantes Budget 2011 Auch im Jahr 2011 werden die Banken im aktuellen Zinsumfeld ge-fordert sein. Die SLF hat deshalb vorsichtig budgetiert und rechnet mit einem Bruttogewinn von rund 7 Mio. Franken und einen Jahresgewinn auf Vorjahreshöhe. Nachdem die Bank im letzten Jahr in die neue Agentur Spiez investiert hat, sind nun Projekte an den bestehenden Standorten vorgesehen. In den nächsten Jahren sollen die Agenturen Kandersteg und Aeschi umgebaut und mit einer modernen Bankinfrastruktur ausgestattet werden. Im Kreditgeschäft will die SLF an der bewährten, vorsichtigen Politik und an einer fairen Preispolitik weiterhin festhalten. pd >

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