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Wanderwegnetz: Lücke ins Oberland geschlossen

schangnauDie Lücke im Wanderwegnetz zwischen Entlebuch, Emmental und Oberland ist nun geschlossen – dank des neuen Teilstücks von Schangnau-Dorf ins Marchmoos.

60000 Kilometer misst das Netz der Schweizer Wanderwege. Das ist anderthalb Mal um die Erde. Verglichen damit ist der neue Abschnitt zwischen Schangnau-Dorf und dem Marchmoos mit seinen gut 2,2 Kilometern nur ein winzig kleiner Teil. Aber ein wichtiger. Das wird schon deutlich, wenn der für dieses Projekt zuständige Schangnauer Gemeinderat Hans Wüthrich die Vorgeschichte erzählt. Im Jahr 2005 wars, als die Gemeinde Marbach den Wanderweg von Marbach-Dorf Richtung Schangnau baute. Im Marchmoos beim Weiler Wald, an der Kantonsgrenze zwischen Luzern und Bern, hörte der Weg plötzlich auf. Und die Wandersleute fragten sich, wie sie von hier am besten nach Schangnau kommen: Über die Wiese? Oder vielleicht der Strasse entlang? Eine reichlich kuriose Situation. Irgendwann traten Landbesitzer auf die Gemeinde Schangnau zu und regten an, den Weg zu verlängern. Der Gemeinderat gab grünes Licht. Danach galt es, die optimale Linienführung zu finden, mit insgesamt 15 Landbesitzern zu verhandeln und das Bewilligungsverfahren in Gang zu setzen. Schliesslich begannen die Bauarbeiten, und gestern ist der 80 Zentimeter breite Grienweg nun offiziell eröffnet worden. Die Lücke im Wanderwegnetz vom Entlebuch via Emmental ins Berner Oberland ist damit geschlossen. Das freut nicht nur die Standortgemeinden Schangnau und Marbach, sondern auch Escholzmatt, wo künftig noch mehr Wanderer aus dem Schnellzug steigen. Dass Wandern immer beliebter werde, sehe man am Beispiel der Gondelbahn auf die Marbachegg, die im Sommer mittlerweile fast ebenso gut frequentiert sei wie im Winter, sagt Gemeinderat Hans Wüthrich. Deshalb setzen die Behörden einige Hoffnungen in den neuen Weg, der «wunderschön und nicht zu streng» sei. Für die, die ihn absolvierten, stünden in Schangnau auch vielfältige Übernachtungsgelegenheiten bereit.Markus Zahno>

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