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Was, wenn das Museum brennt?

Sie möchten die Gesetzgebung revidieren: Kulturgüterschutz-Fachleute aus der ganzen Schweiz trafen sich in Thun.

Über 50 Kulturgüterschutzfachleute folgten der Einladung der Schweizerischen Gesellschaft für Kulturgüterschutz (SGKGS) nach Thun. Nationalrat Walter Donzé (EVP), Präsident des Schweizerischen Zivilschutzverbandes, unterstrich gemäss Pressemitteilung die Bedeutung der Notfallprävention und würdigte die Arbeit der Kulturgüterschutzspezialisten. Peter Meili von der Arbeitsgruppe Kunstversicherung des SVV zeigte Notwendigkeit und Chancen eines umfassenden Risikomanagements für Kulturgutbetreiber auf. Zwar bedinge ein konsequentes Risikomanagement auch Aufwand, zum Beispiel bei der Notfallplanung, letztlich werde aber Geld gespart, wenn man die hohen Schadensummen bei Bränden oder Wasserschäden an Kulturgütern bedenke. Rainer Schweizer, Ordinarius für Öffentliches Recht an der Universität St.Gallen, wies darauf hin, dass die Kulturgüterschutzgesetzgebung dringend revidiert und besser auf heutige Gefahren, zum Beispiel den Klimawandel, ausgerichtet werden sollte. Markus Fritschi, Curesys AG, wies darauf hin, dass bei einem Brand im Museum die Verantwortung auf die Feuerwehr übergehe. Nur bei vorhandener Notfallplanung seien dann noch Schonung und Schutz der bedrohten Kulturgüter möglich. Peter Hostettler, Präsident der SGKGS, schloss die Tagung mit der Erkenntnis, dass Sicherheit der Kulturgüter Chefsache sei und Behörden und Besitzer vermehrt über ihre Verantwortung informiert werden müssten. pdDer neue Leitfaden Risikomanagement im Umgang mit Kulturgütern kann unter info@sgkgs kostenlos angefordert werden. >

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