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Wasser neu verrechnen

WynigenDie Verbrauchsgebühr soll sinken, die Grundgebühr steigen: Die Gemeinde regelt die Wasserversorgung neu. Die Vernehmlassung läuft.

Die finanzielle Lage der Wyniger Wasserversorgung sei gut und eine Erhöhung der Gebühreneinnahmen nicht notwendig. Dies schreibt die Gemeindeverwaltung in einer Mitteilung. Dennoch solle die Gebührenstruktur angepasst werden. Bisher wurden mehr als zwei Drittel der jährlichen Gebühreneinnahmen aus Verbrauchsgebühren erzielt. Das sei, heisst es im Communiqué, nicht sachgerecht, weil es sich bei einem Grossteil der wiederkehrenden Aufwände für die Wasserversorgung um fixe Kosten handle. Derzeit beläuft sich die Grundgebühr auf 150 Franken pro Gebäude und die Verbrauchsgebühr auf 2.50 Franken pro Kubikmeter. Inskünftig sollen 60 Prozent der Jahreseinnahmen aus der Grundgebühr und 40 Prozent aus der Verbrauchsgebühr stammen. Im Zuge dieser Neuerung ist vorgesehen, die Verbrauchsgebühr um mehr als die Hälfte zu senken. Andererseits soll die jährliche Grundgebühr um knapp einen Viertel erhöht und inskünftig nach Anzahl Wohnungen anstatt nach Anzahl Gebäuden erhoben werden. Der Gemeinderat gibt der Bevölkerung nun Gelegenheit, die Änderungen im Wasserversorgungsreglement zu studieren und zu kommentieren. Die Vernehmlassung läuft bis am 2.April; Anregungen und Meinungsäusserungen können an die Gemeindeverwaltung gerichtet werden. Anschliessend werden die Tiefbaukommission und der Gemeinderat die Eingaben sichten und die Erlasse gegebenenfalls überarbeiten. In dieser Form kommen sie Anfang Juni vor die Gemeindeversammlung. Danach befindet der Gemeinderat über die Wasserversorgungsverordnung mit den Gebührenansätzen. Diese sollen im Jahr 2013 in Kraft treten. Die kommentierten Entwürfe der Änderungen stehen zum Download bereit und können auch auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden.pd/hebwww.wynigen.ch >

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