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«Weg wie warme Weggli!»

Die Aktion mit den

Am Samstag stands in dieser Zeitung, am Montag im Gemeindeblatt «Heimberger Dorfbote»: Der Gemeinderat von Heimberg hatte beschlossen, ab dem 1.Februar Gratis-Velovignetten abzugeben. Die Aktion verstehe sich als Förderung der Fitness der Bürger und als Beitrag zum Umweltschutz. Was gut gemeint war, sorgte für Ärger – zum Beispiel bei André B. Bally. «Bereits am späteren Montagnachmittag waren keine Vignetten mehr erhältlich. Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugegangen sein», sagte Bally gegenüber dieser Zeitung. «Wurde nur eine geringe Anzahl Vignetten beschafft? Oder haben Angestellte der Gemeinde Vignetten für sich abgezweigt?» «Wurden überrumpelt» «Nein», sagte Gemeindeschreiber Oliver Jaggi zur ersten Frage, «und nein, ganz sicher nicht» zur zweiten. «Wir haben 500 Vignetten bestellt. Die Leute standen bereits am Montag Vormittag Schlange, so dass wir die letzte Vignette bereits um 15 Uhr abgeben konnten», so Jaggi gestern auf Anfrage weiter. «Wir sind völlig überrumpelt worden.» Wenn Gemeinderat und -verwaltung die riesige Nachfrage vorausgesehen hätten, wären wohl mehr Vignetten bestellt worden. «Wir haben viele Beschwerde-Mails von Bürgern erhalten, die leer ausgegangen sind. Andererseits bekamen wir für die Aktion aber auch viel Lob.» Eine Hoffnung bleibt André B. Bally und all’ den anderen, die vergebens auf die Gemeindeverwaltung gefahren oder gegangen sind: Der Gemeinderat entscheidet am nächsten Montag, ob weitere Gratis-Vignetten abgegeben werden. mi>

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