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Weniger Schlachtungen, aber der Betrieb läuft gut

MattenIn der Schlacht-

«Der Betrieb läuft gut», sagte Verbandspräsident Christian Zenger an der Abgeordnetenversammlung des Gemeindeverbandes kombinierte Schlachtanlage Bödeli und Umgebung. Ähnlich äusserte sich Betriebsleiter Paul Reist. Rund lief es auch an der Versammlung: Die statutarischen Geschäfte wurden in 20 Minuten diskussionslos genehmigt. Das von Kassier Paul Heim vorgelegte Budget 2011 sieht bei einem Aufwand von 220000 Franken ein Defizit von 15800 Franken vor. Für den Gebäudeunterhalt sind 10000 Franken eingesetzt. Grössere Anschaffungen sind nicht vorgesehen. Zur Schlachtanlage in Interlaken gehört auch die Kadaversammelstelle. Die budgetierten Kosten von 125000 Franken werden der Einwohnerzahl entsprechend auf die 15 Verbandsgemeinden aufgeteilt. Schwein mit Rotlauf Gemäss der vom Fleischschauer Tierarzt Meir Tempelman erstellten Statistik wurden 2010 bis jetzt 417 Rinder (bis zweijährig) geschlachtet (Vorjahr 519) sowie 68 (111) ältere Kühe. Bei den Schweinen (818 gegenüber 837) blieb die Anzahl ungefähr gleich. Wenig Veränderungen gab es auch bei Schafen, Lämmern und Ziegen. Insgesamt liessen 1530 Tiere (Vorjahr 1690) ihr Leben im Schlachthaus. Die Zahl der Notschlachtungen ging von 29 auf 15 zurück. Erstmals seit seiner Tätigkeit als Fleischschauer im Schlachthaus habe er vor kurzem ein Schwein mit Rotlauf gesehen, sagte Tempelmann. Es handle sich dabei um eine bakterielle Entzündung mit quadratischen roten Flecken. Die ansteckende Krankheit könne zwar auf den Menschen übertragen werden, sei aber nicht gefährlich. Thema Hochwasserschutz Etwas länger als der geschäftliche Teil dauerte das Referat von Ingenieur Paul Blumer über den Hochwasserschutz in Unterseen und Habkern. Der Bohlbach in Habkern sei nach einem schweren Unwetter im Jahr 1987 verbaut worden. Der Bach sei jetzt in gutem Zustand. Ziel sei, den starken Abtrag von Material aus den steilen Hängen in zu reduzieren. Die Verbauungen am Unterlauf des Lombachs in Unterseen mit den zwei grossen Ausweitungen hätten sich bewährt, erklärte Blumer. Sie seien ein weitherum beachtetes Beispiel von naturnahem Hochwasserschutz. Robert Aemmer>

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