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Wenn die Worte fehlen, helfen Figuren

Es sind Kinder, die abgöttisch geliebt werden und die sich nicht lösen können. Oder Kinder, die sexuell missbraucht wurden, die traumatische Ängste haben, seelisch verwahrlost sind. Die auffallen, weil sie bettnässen, weil sie aggressiv sind, depressiv, nicht schlafen können, Schulschwierigkeiten haben, nicht sozialisiert sind. Kinder, die stehlen, Geschwister quälen, Tiere töten. Vor allem aber sind es Kinder, die keine Sprache haben für ihre Verletzungen. Wenn das Kind und die Eltern bereit sind, Hilfe anzunehmen, kann mit der Therapie begonnen werden. Das therapeutische Figurenspiel ist eine ganzheitlich musisch-kreative Ausdrucksform. Über Figuren kann das Kind mitteilen, was es beschäftigt, wenn dies mit Worten nicht möglich ist. Dazu lässt die Therapeutin das Kind aus einer grossen Auswahl an Requisiten, Hand- und Tierfiguren jene auswählen, die seinem inneren Erleben eine Gestalt geben. Damit kann es sich Belastendes von der Seele spielen. Diese Auseinandersetzung leitet einen psychischen Prozess ein, der von der Therapeutin, dem Therapeuten aufmerksam beobachtet, mit kreativen Tätigkeiten begleitet und mit Geschichten und Märchen unterstützt wird. Zurzeit arbeiten im Kanton Bern 10 diplomierte Figurenspieltherapeutinnen und -therapeuten (gesamtschweizerisch: 41) mit einer eigenen Praxis. Einige Kassen übernehmen die Therapie, sofern eine Zusatzversicherung besteht. mgsWeitere Informationen sind unter www.figurenspieltherapie.ch zu finden. Auskunft erteilt auch Ursula Rösti unter 0338212123. Tageskurs für Interessierte: Samstag, 30.10.2010, 10 bis 16.45 Uhr, Waldeggstrasse 82, 3800 Interlaken. Informationsveranstaltung: Freitag, 28.1.2011, 15 bis 17 Uhr, Rudolfstrasse 13, 8400 Winterthur.>

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