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Wer passt, beginnt von vorne

Aktuell gibt es im Kanton Bern 27337 Neulenker mit einem Führerausweis auf Probe. Den definitiven Führerausweis bekommt, wer die zwei Kurse absolviert hat. «Etwa 60 Prozent der Neulenker besuchen die Kurse, das ist im Vergleich mit anderen Kantonen relativ viel», sagt Urs Hayoz, Bereichsleiter Führerzulassung beim kantonalen Strassenverkehrsamt. Dass es nicht 100, sondern bloss 60 Prozent der Neulenker sind, die den Kurs besuchen, ist darauf zurückzuführen, dass die Weiterausbildung während dreier Jahre gemacht werden kann und pro Jahr zirka 7500 Neulenker dazukommen, sagt Hayoz. Es kann auch sein, dass sich einzelne umentschieden haben und doch keinen Führerschein wollen. Über das Ausmass solcher fehlbarer Junglenker gibt es aber gemäss Hayoz noch keine aussagekräftigen Zahlen. Wer erwischt wird, muss büssen. Wie die rechtliche Verfolgung aussieht, müsse im Einzelfall durch das zuständige Richteramt beurteilt werden, sagt Hayoz. Klar ist: Der fehlbare Lenker darf sich eine Weile nicht mehr ans Steuer setzen. Nach dieser Sperrfrist muss er von vorne anfangen: den Lernfahrausweis beantragen – und eben die Kurse besuchen. Im Kanton Bern gibt es Fahrcenter in Lyss, St.Stephan, Roggwil und Stockental. Das Kurszentrum Lyss verzeichnete im vergangenen Jahr knapp 4000 Absolventen. Die durchschnittliche Auslastung der Kurse betrug 92 Prozent. kle/sim >

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