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Werkhof wird jetzt überwacht

LangenthalWeil es im städtischen Werkhof vermehrt zu Zwischenfällen gekommen ist, wird das Areal jetzt per Video überwacht.

Die Angestellten des Langenthaler Werkhofs leben mitunter gefährlich. Zu ihrer Aufgabe gehört es, Sperrgut, aber auch Konservendosen, Aluminium, Batterien und andere sogenannte Wertstoffe entgegenzunehmen – und dafür eine Entsorgungsgebühr zu kassieren. Dabei kam es in letzter Zeit zu unliebsamen Zwischenfällen. Denn es gibt Leute, die die Gebühr offenbar zu hoch finden und nicht bezahlen wollen. «Einer unserer Mitarbeiter wurde angespuckt», klagt Roger Hasler (54), der stellvertretende Werkmeister. «Ein anderer Kollege wurde sogar mit einem Stein beworfen.» Es gibt aber auch harmlosere Vorkommnisse, wie Hasler berichtet. Von Leuten zum Beispiel, die den Werkhof beobachten und sobald kein Mitarbeiter zu sehen ist, ihren Kehricht herbeikarren, abladen und wieder verschwinden – ohne zu bezahlen. Andere wiederum betrachten den städtischen Werkhof als Selbstbedienungsladen und durchwühlen die Wertstoffsammelstelle nach brauchbarem Material. Vor kurzem ist nach Feierabend auch noch eingebrochen worden. Schutz der Werkhof-Leute Jetzt hat die Stadt genug von diesem Treiben. Sie hat diese Woche eine Videokamera anbringen lassen, die das Areal der Wertstoffannahmestelle rund um die Uhr überwacht. Weil sich der Werkhof am Lagerweg nicht im öffentlichen Raum befindet, sei das unbürokratisch schnell und ohne Bewilligung möglich gewesen, erklärt Stadtschreiber Daniel Steiner (53). «Ziel der Videoüberwachung ist der Schutz unseres Personals.» Stefan Aerni>

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