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Wetterpech an Weihnachten

Allein das schlechte Winterwetter über die Weihnachtstage habe ein Ergebnis wie im Vorjahr verhindert. Davon ist Peter Feuz, Direktor der Schilt-hornbahn AG, überzeugt. «Ein gutes Jahr» war

«Es war ein überdurchschnittliches Jahr und damit ein gutes Jahr», meint Direktor Peter Feuz zum Jahresergebnis 2009 der Schilthornbahn AG. 2,19 Millionen Gäste beförderte das Unternehmen mit der Luftseilbahn Stechelberg–Mürren–Schilthorn. Das sind 5,17 Prozent weniger als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre, und nur «marginal weniger» als 2008, wie Feuz anmerkt. «Bis Weihnachten waren wir noch gleichauf mit dem ausgezeichneten Vorjahr», betont er. Doch dann kam das schlechte Wetter, dem der Direktor vorwiegend die Schuld daran gibt, dass der Jahresendspurt nicht so ausgefallen ist, wie gewünscht. Sommer plus 7,71 Prozent «Wir hatten einfach keine schönen Tage in dieser sehr wichtigen Zeit für die Tagestouristen», sagt Feuz. Ein Blick auf die Saisonergebnisse von Sommer und Winter bestätigt diese Einschätzung. Denn während das Unternehmen im Sommer bei den Frequenzen im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 7,71 Prozent verbuchen durfte, brachen die Zahlen im Winter um minus 10,46 Prozent ein. Auf sämtlichen Luftseilbahnen, Sesselbahnen, Skiliften und der Standseilbahn zusammen transportierte die Schilthornbahn AG mit 3,9 Millionen Gästen 4,9 Prozent weniger als 2008, aber 7,3 Prozent mehr als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Sensible Gäste aus Übersee «Unsere Erwartungen wurden deutlich übertroffen», erklärt Peter Feuz – wohl auch in Anbetracht eines Jahres, das geprägt war von Finanzkrise, ungünstigen Wechselkursen und der Schweinegrippe. Diese Umstände hätten nur einen mässigen Einfluss auf die Besucherzahlen gehabt, wie es in einer Pressemitteilung der Schilthornbahn heisst. Gleichwohl hofft der Direktor, dass das Geschäftsjahr 2010 von solchen Begleiterscheinungen verschont bleibt: «Besonders die Gäste aus Übersee reagieren sehr sensibel auf solche Umstände.» Eine Prognose für das neue Jahr abzugeben, erachtet Feuz indes als schwierig, wohl auch, weil er weiss: «Wie sich der Ausflugstourismus entwickelt, ist vor allem eine Wetterfrage.» Claudius Jezella >

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