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Wichtig für Thun

An den Bauarbeitern und Architekten lag es definitiv nicht, dass es für den Ausbau des Gymnasiums Thun-Schadau sage und schreibe zwölf Jahre brauchte. Sie zogen den 20-Millionen-Bau in nur anderthalb Jahren hoch. Zuvor wurde das Projekt wegen mangelnden Finanzen und anfangs mangelndem politischen Willen immer wieder zurückgestellt. Das führte dazu, dass der Unterricht nur unter schwersten Bedingungen mit zahllosen Provisorien (sprich Pavillons) aufrecht erhalten werden konnte. Gebaut wurde der Gymer Schadau vor 30 Jahren für 300 Schüler, heute besuchen ihn 650. Mit der Einweihung des Neubaus sind diese Sorgen nun Vergangenheit. Heute drehen sich die Diskussionen allenfalls noch um die Farbgestaltung mit dem auffälligen Lindengrün, das sich durch den ganzen Neubau zieht, oder den Klang des Pausengongs. Lehrer und Schüler profitieren nun von modernen Unterrichtsräumen mit zeitgemässer Technik. Das ist nicht nur gut für den Gymer, sondern auch für Thun. Denn gute Ausbildungsmöglichkeiten sind ein wertvoller Standortvorteil. So ist zu hoffen, dass auch die Idee einer technischen Fachhochschule für Thun Gestalt annimmt. Davon würden viele Firmen der Region profitieren, die heute nur noch schwer gut ausgebildete Fachleute finden.r.drenkelforth@bom.ch>

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