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Widersacher wird Hoffnungsträger

rollhockeyDie Saison ist am Samstag zu Ende gegangen. Wimmis bangt um die Teilnahme am Europacup.

Gut Ding wollte Weil haben – ja, so ein Meisterkübel ist in der Tat nicht übel. Den Titel sicherte sich aber Genf; der RSV hätte in der Westschweiz siegen müssen, holte aber lediglich einen Punkt (3:3). Die Oberländer Vertreter in der Finalrunde, der RSC Uttigen und Wimmis, spielten noch mal gegeneinander, ganz gefällig und durchaus mitreissend. Andreas Brands Auswahl hatte einen 0:3-Rückstand wettgemacht und 5:4 geführt, verlor aber dann doch, und zwar mit 5:6. Sie belegt nach Beendigung der Saison damit Rang sechs und hofft nun auf den Pokalsieg Uttigens – Wimmis erbte damit den letzten Schweizer Platz im kontinentalen Wettbewerb, der hiesigen Mannschaften zwar kaum Einnahmen, aber Praxis auf hohem Niveau bringt. Genf und Weil waren heuer klar besser als der Rest; Aufsteiger Friedlingen, vor dem sich manche gefürchtet hatten, war trotz finanziell relativ grossen Möglichkeiten niemals in der Lage, um den Titel zu spielen. Uttigen etablierte sich im Verlauf der Saison als Nummer eins im Oberland. Björn Hauert werden in der nächsten Spielzeit so ziemlich dieselben Akteure zur Verfügung stehen. Einzig der Abgang von Thomas Wenger, der zurücktritt, steht fest. Ersetzt wird er von Andreas Münger. Die Aaretaler spielen mit dem Gedanken, den Ur-Uttiger schon auf den Cupfinal (25.Juni) hin zu verpflichten. Unwahrscheinlich sind Zuzüge bei den Wimmisern. Sportchef Urs Gmür sagt: «Wir haben eine gute Mannschaft und mit Brand den besten Trainer in der Schweiz.» Der Niedersimmentaler Coach setzt weiterhin auf Steve Wenger und Dominic Wirth als Schlüsselfiguren und Aufstrebende aus dem Nachwuchs. Brand sagt: «Mit der Finalrundenteilnahme haben wir unser zunächst gestecktes Ziel erreicht. Eine Steigerung erwarte ich von jenen Jungen, die nun doch schon eine Weile dabei sind.» Sie sollen Captain Wenger entlasten. Das Wimmiser Spiel ist zu sehr abhängig vom Offensivmann, der gewiss eine tolle Saison hinter sich hat, bei all den (gezwungenen) Alleingängen aber auch häufig den Ball verlor.Adrian Horn>

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