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Widi: Keine Landkäufe

FrutigenDer Gemeinderat verzichtet auf den Kauf der beiden Parzellen 3831 und 5047 der Armasuisse auf dem Gebiet underen Widi. Dies, weil der Armasuisse das Angebot der Gemeinde zu tief war.

Der Gemeinderat Frutigen hat einem Antrag der Kommission Hochbau und Raumplanung zugestimmt, den Beschluss vom 14. Juli zu korrigieren und auf die geplanten Landkäufe im underen Widi (Parzellen Nr. 3831 und 5047) zu verzichten (wir haben berichtet): «Die Armasuisse war nicht bereit, der Gemeinde den Kaufzuschlag zu den von ihr offerierten Konditionen zu erteilen», teilte der Gemeinderat Frutigen gestern mit. Über die Höhe der Offerte vonseiten der Gemeinde wurden bei der Gemeindeverwaltung keine Angaben gemacht. «Leider war der geforderte Betrag für die Parzelle 3831 zu hoch», sagte Gemeindeschreiber Peter Grossen auf Anfrage. Die Armasuisse hatte zwar der Offerte der Gemeinde für die Parzelle 5047 zugestimmt, nicht jedoch jener für die Parzelle 3831. Die zuständige Kommission habe der Gemeinde in der Folge abgeraten, nur eine Parzelle zu kaufen. Dies auch, weil mit dem Kauf beider Parzellen ein Mischpreis hätte berechnet werden können: «Damit hätten wir das Land interessierten Gewerbetreibenden günstiger abgeben können», sagt Grossen. Darum habe man auf den Einzelkauf verzichtet. Das Land bleibt nun also vorläufig im Eigentum des Bundes. Volk könnte mitentscheiden Trotzdem wird die Gemeinde Frutigen respektive das Volk auch künftig einen gewissen Einfluss darauf haben, was mit den beiden Parzellen passiert: «Plant beispielsweise ein Grossverteiler einen Laden auf dem Land, welcher publikumsintensiv und grösser als 500 Quadratmeter ist, so braucht es dafür einen Beschluss der Stimmberechtigten an der Urne», sagt der Gemeindeschreiber. Damit habe Frutigen auch künftig Möglichkeiten, mitzuentscheiden, auch wenn das Land privat verkauft werde.sf/pd>

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