Wie wichtig der Jugendtourismus ist

Interlaken

David Bühler sprach über die Bedeutung der Hostels in Interlaken.

Gastgeber David Bühler im ausgestatteten Co-Working-Raumin der Backpackers Villa Sonnenhof.

Gastgeber David Bühler im ausgestatteten Co-Working-Raumin der Backpackers Villa Sonnenhof.

(Bild: Anne-Marie Günter)

«Junge Gäste sind ideale Botschafter, sie erzählen über Social Media in Wort und Bild von ihren Ferien und verbreiten dies weltweit», sagte David Bühler von Backpackers Villa Sonnenhof. Anlass war die 24. Ifai-Vereinsversammlung im Metropole. Seit 1998 ist Bühlers Betrieb stark gewachsen. 2018 generierte die Villa 53'900 Logiernächte und machte 2,4 Millionen Franken Umsatz.

Der Jugendtourismus wächst

2003 schlossen sich 10 Backpacker-Hostels und 16 Adventurefirmen im Verein Interlaken Hostels & Adventure zusammen. Gemeinsam treten sie am ständig wachsenden Markt für Jugendtourismus auf. Seit 2009 haben sich die Logiernächte in den Hostels der IMU-Gemeinden auf über 200'000 mehr als verdoppelt. Grossen Anteil daran haben Gäste aus Südkorea, die heute 60 Prozent der Hostelgäste ausmachen.

Bühler: «2015 war ein Spitzenjahr, neu spürt man die Konkurrenz durch Airbnb-Angebote.» Die Devise der Hostels: «Eine hohe Qualität kann man auch auf tiefem Preisniveau umsetzen. Daraus erfolgten gute Ratings, die animieren, wiederzukommen, oder die neue Gäste anziehen.» Zudem generieren Hostels Arbeit in der Region: «Mehr als 400 Personen auf dem Bödeli leben direkt von den Hostels», so Bühler. Thema waren auch die Freizeitangebote der Region in der Luft, im Wasser oder an Land. «Der Jugendtourismus ist die Lebensversicherung der Destination Interlaken.» Zuhörer fragten etwa nach der Gästestruktur der Hostels. «90 Prozent sind Individualreisende», so Bühler.

Alice Leu neu im Vorstand

Präsidentin Sibylle Andres sprach im Jahresbericht über die guten Kontakte mit den Partnerstädten. Mit der Stadt Scottsdale konnte man das 20-Jahr-Jubiläum feiern. Alice Leu ist neu im Vorstand. Als neue Sekretärin des Ifai tritt Leu in die Fussstapfen von Rolf Widler. Gemeindepräsident Urs Graf ehrte Widler, der im Vorstand verbleibt. Die 20 Stimmberechtigten winkten alle Geschäfte einstimmig durch, auch die Vorstandsentlastung. 2018 schliesst mit einem Gewinn von 399 bei einem Aufwand von 7260 Franken. Die Mitgliederbeiträge bleiben gleich.

Berner Oberländer

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