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Wieder ein Besucherrekord an den Solothurner Filmtagen

BilanzBesucherströme wie

Die Solothurner Filmtage verzeichnen erneut einen Besucherrekord. Zur zweiten Ausgabe, die acht – statt wie früher sieben – Tage dauerte, strömten rund 55000 Personen. Das Plus bei den Besucherzahlen beträgt sieben Prozent. Ivo Kummer, der Direktor der Filmtage, macht auch die strengere Selektion für das gute Ergebnis verantwortlich. Dies ermöglichte es, jeden ausgewählten Film zweimal zu zeigen. «Mundpropaganda funktioniert auch an Festivals», so Kummer. Kulturminister Didier Burkhalter konnte festhalten, dass die Filmszene nicht das «Minenfeld» sei, vor dem man ihn gewarnt habe. Filmpolitisch gebe es eine «positive Evolution» – eine Einschätzung, die von der Branche offenbar geteilt wurde. Der Entscheid über die neue Filmförderung wird im Sommer erwartet. Der Dokufilm «Cleveland vs. Wallstreet» von Jean-Stéphane Bron über die Finanzkrise, der zumindest in der Romandie ein Kassenschlager war, holte den mit 60000 Franken dotierten Jurypreis «Prix de Soleure». Derweil ging der «Prix du Public» an die Liebesgeschichte «Sommervögel» von Paul Riniker. Die Auszeichnungen wurden gestern an einer feierlichen Soirée de clôture überreicht. Bei den Werken, die in Solothurn neu zu sehen waren, erntete vor allem «Der Sandmann» Lorbeeren – und gleich drei Nominationen für den Schweizer Filmpreis Quartz. Peter Luisi erzählt in seiner herrlich schrägen Komödie, die in einigen Monaten in die Kinos kommt, von einem Mann, der Sand verliert – ganze Strände davon. In den Hauptrollen sind der Burgschauspieler Fabian Krüger und das aus der TV-Sendung «Giacobbo/Müller» bekannte Frölein Da Capo (Irene Brügger) zu sehen. Als Kleinod für ein Publikum mit etwas Geduld empfiehlt sich «All That Remains» von Pierre-Adrian Irlé und Valentin Rotelli. Der poetische Spielfilm handelt von zwei Reisen zu Ufern des Pazifiks. Zu punkten vermochten zudem die Komödie «Opération Casablanca» und der Dokufilm «Mit dem Bauch durch die Wand» über junge Mütter. sda>

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