Zum Hauptinhalt springen

Wir sind nicht sehbehindert!

Ausgabe vom 21. Oktober «Sonst mache ich einen Vorstoss!» Jetzt haben wirs – der Kanton hats herausgefunden! Wir Thuner haben Mühe, den Wechsel von Grün auf Gelb zu erkennen. Deshalb: besseres Licht für die Thuner Ampeln. Dann ist das Problem gelöst. Basta! Hat man sich in Bern überlegt, was dabei ändert, wenn vor mir ein 18 Meter langer Bus bei der Ampel vorbeifährt, er mir auch bei korrektem Abstand die Sicht auf die Ampel verhindert und bereits sein vorderer Teil die Ampel sofort auf Gelb und nach 2,85 Sekunden auf Rot schalten lässt? Lieber Herr Gemeinderat Siegenthaler. Zeigen Sie Mut! Vergessen Sie den Vorstoss im Grossen Rat. Das bringt höchstenfalls in drei bis fünf Jahren etwas. Es muss aber heute gehandelt werden! Ordnen Sie an, dass die Gelbphase versuchsweise sofort um 1,5 Sekunden verlängert wird. Versuche sind legal. Es wird sich zeigen, ob es dann weniger blitzt. Und noch etwas: Wer ist eigentlich «Der Kanton»? Eine überirdische unantastbare Institution? Nein! «Der Kanton» sind wir alle, die im Kanton Bern wohnen. Und wenn wir in Thun ein Problem haben, das eine kantonale (oder auch eidgenössische) Vorschrift betrifft, müssen wir direkt Betroffenen in Thun bestimmen, was für uns gut oder nicht gut ist und nicht etwa kantonale Beamte an der Reiterstrasse in Bern. Es brauchte etwas Zivilcourage zu diesem Schritt, Herr Siegenthaler. Aber wir brauchen solche Politiker! Ein Glanzresultat bei den kommenden Gemeinderatswahlen wäre Ihnen gewiss. Markus BergerThun Weit haben wirs gebracht Der erste Schritt des Kantons ist lächerlich. Konkrete Messungen an der Kreuzung und die Wut über die Abzockerei werden ignoriert oder nicht ernst genommen. Eine befriedigende Lösung ist nicht in Sicht, und noch viel weniger eine Rückvergütung der zweifelhaft abgezockten Gelder. Das Engagement von Herrn Siegenthaler ist anerkennenswert, wird aber wahrscheinlich ebenso an der Sturheit und Uneinsichtigkeit der Kantonsbeamten scheitern. Weit haben wirs gebracht im Kanton Bern Hanspeter MettlerOberhofen Wieder eine Alibiübung Was bringen LED-Leuchten? Wieder eine Alibiübung eines Beamten. Ein reelles Problem ist der Rückstau vor der Ampel bei der Migros. Kürzlich musste ich noch bei grünem Licht mitten auf der Kreuzung anhalten, beim Wegfahren hat es dann geblitzt. Ein Polizist hat mir am Telefon erklärt, dass ich zu nahe aufgefahren sei. Kostenpunkt: 250 Franken. Ein anderes Problem liegt bei der Auswertung der Aufnahmen. Ausserdem ist die Radarfalle veraltet. Jean Gerber Thun >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch