Wo Ideen für Interlaken entstehen

Interlaken

Die Tourismusorganisation TOI zeigte der Bevölkerung, wo sie jetzt arbeitet. Überraschend im Raumkonzept sind die Arbeitsinseln mit Baum.

Die TOI-Lernenden Dominic Schurter, Fabrice Mühlheim, Laura Schwarz, Jaël Zeller, Romina Brugger mit TOI-Direktor Daniel Sulzer in der Baum- Bürolandschaft.

Die TOI-Lernenden Dominic Schurter, Fabrice Mühlheim, Laura Schwarz, Jaël Zeller, Romina Brugger mit TOI-Direktor Daniel Sulzer in der Baum- Bürolandschaft.

(Bild: Anne-Marie Günter)

«Jahrelang haben hier die Pöstler Briefe sortiert», sagte Daniel Sulzer, Direktor der Tourismusorganisation Interlaken (TOI) bei der offiziellen Präsentation der neuen Arbeitsräume im Postgebäude an der Marktgasse 1.

TOI habe, so Präsident Erich Reuteler, schon lang nach neuen Räumen gesucht. Im letzten Jahrtausend war ein «Haus des Gastes» ein Thema. Jetzt gibt es das Tourist-Info-Büro im Parterre, in dem der alpine Chic durch eine Kuh­glockenwand Swissness-like verstärkt wird. Die Glocken spendeten die Dachmarkenpartner und der Hotelierverein.

Arbeitsinseln mit Baum

Überraschend ist der Arbeitsbereich für die 40 TOI-Mitarbeiter im ersten Stock. «Durch die Helligkeit und die Grosszügigkeit der Architektur konnte eine offene Bürostruktur umgesetzt werden», sagt Eveline Kaufmann von der Agentur Raumkatze in Schwendibach. Die Bauleitung hatte Bernhard Kaufmann von der Form-Sache AG übernommen.

Mit einem Budget von 750'000 Franken wurde eine durchdachte Bürolandschaft geschaffen. Dominiert wird sie von der Fensterfront. Auf der weinroten Rückwand ist eine Art Galerie entstanden: Frühe Bilder und ­Stiche aus der Region hängen hier golden gerahmt. Im Raum verteilt gibt es eine Art Inseln, wo mehrere Arbeitsplätze rund um einen stilisierten Baum gruppiert sind.

Die Arbeitstische können so bewegt werden, dass man sitzen oder stehen kann. Laut wirds trotzdem nicht, denn es gibt Abschirmungen, einen Teppichboden und eine Akustikdecke. «Positiv überrascht waren wir von der Unterstützung der hiesigen Handwerker», sagte Erich Reuteler bei der offiziellen Eröffnung.

Wünsche auf Ahornblättern

Durch das offene Konzept und die kürzeren Arbeitswege erwartet TOI-Direktor Daniel Sulzer gute neue Ideen für Interlaken. Was die Besucher am Tag der offenen Tür sich wünschen, konnten sie auf bunte Ahornblätter schreiben und sie an den Bäumen aufhängen.

Gute Gespräche mit motivierten TOI-Mitarbeitern, Musik von Rolf Häsler, Stefan Dorner und Stephan Urwyder sowie ein Verpflegungsangebot sorgten für einen stimmigen Tag der offenen Tür.

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