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Wo Logik und Kreativität sich nicht ausschliessen

Wer soll die digitale Welt von morgen gestalten? Diese Frage stellt sich der Thuner Thomas Riesen. Er ist Präsident des Vereins ICT-Berufsbildung Bern und verantwortlich für die Aus­bildung der Informatiker.

Thomas Riesen, Präsident von ICT-Berufsbildung Bern.

Thomas Riesen, Präsident von ICT-Berufsbildung Bern.

(Bild: Patric Spahni)

Marco Zysset@zyssetli

«Ich esse gerne gut», sagt Thomas Riesen. «Aber mir käme nie in den Sinn, mich deswegen als Sternekoch zu bezeichnen», fügt er lachend an. Der 56-jährige Inhaber und Mitbegründer der Predata AG präsidiert seit 2017 nebenamtlich den Verein ICT-Berufsbildung Bern; dies, nachdem er zuvor schon zehn Jahre in der Prüfungskommission war. Nicht nur in seiner Funktion beim Berufsbildungsverband wird er immer wieder mit der Idee konfrontiert, dass junge Leute quasi von Natur aus fit für die Herausforderungen der Digitalisierung seien, sondern auch in seinem Alltag als Unternehmer. «Aber nur weil die Kids von heute spielend einfach mit Smartphones, Tablets oder Spielkonsolen umgehen, heisst das noch lange nicht, dass sie die Funktionsweise dieser Instrumente auch verstehen.» Genau das, sagt Riesen, wäre aber die Voraussetzung dafür, beruflich in der ICT-Branche eine Zukunft zu haben.

Thuner Tagblatt

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