Zum Hauptinhalt springen

Wölfe rissen vier Mal Nutztiere

Seit Anfang Jahr sind im Oberland vier Wolfsrisse nachgewiesen worden. Bei den jüngsten Fällen biss aber nicht der Wolf zu.

Heuer wurden im Kanton Bern zehn Vorfälle näher nach Wolfsspuren untersucht. Vier DNA-Analysen fielen positiv aus: •Am 10.Juni wurden in Oberwil sechs Lämmer gerissen. Deren vier gingen auf das Konto eines Wolfsweibchens italienischer Herkunft, deren zwei wurden vom Luchs gerissen. •Beim Angriff auf ein Lamm und eine Aue (Mutterschaf) am 14.Juni in Oberwil konnte ebenfalls eine Wölfin italienischer Herkunft nachgewiesen werden. •Am 17.Juni riss ein Wolf – das Geschlecht konnte nicht nachgewiesen werden – ein Mutterschaf in Oberwil. •Am 22.Juni wurden am Stierengrat ob Boltigen vier Schafe gerissen und eines leicht verletzt. Bei der DNA-Analyse wurde ein Wolf italienischer Herkunft nachgewiesen. •Am 23.Juni wurde in Looherengraben in Oberwil ein Lamm gerissen. Die Probe deutete auf einen Rotfuchs hin. •Am 29.August wurde am Schiterwand ob Därstetten ein Mutterschaf gerissen. Hier ergab die Analyse einen Hund als Täter. •Am 10.September stürzten im Flühli unter dem Stockhorn fünf Kühe zu Tode. Die DNA-Analyse hat ergeben, dass sich ein Fuchs über die toten Tiere hermachte. • Am 12.September stürzten auf der Mattenalp ob Innertkirchen drei Schafe zu Tode. Die Kadaver wiesen Frassspuren auf, welche einem Hund zugeordnet wurden. • Am 14.September wurde in Rüschegg ein Rind von einem Raubtier attackiert. Die DNA-Analyse hat ergeben, dass es sich dabei um einen Hund handelte. bst/maz/pd >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch