Zum Hauptinhalt springen

Wolf sorgt für Unmut

HondrichIm Zentrum der Delegiertenversammlung des oberländischen Schafzuchtverbandes standen der Wolf und Neuwahlen.

In seinem Jahresbericht bedauerte der Präsident ad interim, Dres Jaun, die steigenden Schafrisse durch den Wolf. So dürfe es nicht weitergehen. «Je einschneidender die Zahl an Alpsömmerungstieren abnimmt, umso rascher verganden unsere Alpen», klagte der Tagungsleiter. Und: «Der Wolf bringt weder den Wildtieren noch der Alpwirtschaft Vorteile.» Ein Schauexperte wusste zu berichten, dass sich auf einem Schauplatz im vergangenen Herbst die Schafe sehr apathisch und ängstlich verhalten hätten. Berthi Wandfluh, Vorstandsmitglied des Schweizerischen Schafzuchtverbandes, rief die Schäfer auf, vermehrt Schutzhunde anzufordern. Eine gute Nachricht durfte der Tagungsleiter dennoch verkünden. Es sind dies die während des letzten Sommers und bis in den Monat November erzielten Schlachtlämmerpreise. «Die Erlöse dürfen als befriedigend bis sogar gut bezeichnet werden», anerkannte er. Zu ihrem neuen Präsidenten wählten die 78 Versammelten am Inforama Hondrich Dres Jaun aus Meiringen. Er ersetzt Hansueli Sommer, der im letzten Frühling sein Amt niedergelegt hat. Jaun amtete zuvor als Kassier. Er wird neu ersetzt durch Lukas Berger aus Frutigen. Der neue Vize ist André Stryffeler aus Boltigen. Erwin Munter >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch