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«Zerstörungen sind alltäglich»

Ausgabe vom 1. März «Vandalen haben es auf BDP abgesehen» Wer Gewalt sät, wird Gewalt ernten. Wenn wundert’s, dass es Vandalen mit Hass und Zerstörungswut auf die BDP abgesehen haben und Wahlplakate zerstören? Wer mit Argumenten nicht zum Ziel kommt, versucht es mit Gewalt. Das wiederholt sich in der Geschichte leider immer wieder. Wenn wundert’s zudem, dass der Berner SVP-Kantonalpräsident Joder Verständnis für die Zürcher zeigt? Hat man vergessen, dass ein Berner SVP-Bundesrat als zu entfernender Blinddarm bezeichnet wurde? Dass ein anderer Berner Bundesrat lächerlich gemacht wurde? Hat man vergessen, dass Berner von den Zürchern als faul beschimpft Kurt SiegenthalerOberhofen Das ist Politik Tatsächlich ist es unschön, wie Plakate mit politischen Motiven mutwillig zerstört werden und somit auch die wertvolle Basisarbeit mit Füssen getreten wird. Ein solches Verhalten ist unabhängig der Parteizugehörigkeit zu verurteilen, und die Schuldigen sind zur Rechenschaft zu ziehen. Wir von der SVP sind uns solche mutwilligen Zerstörungen gewohnt. Die BDP scheint jedoch überrascht zu sein, dass auch die «Möchtegernanständigen» von mutwilligen Zerstörungen nicht verschont bleiben. Als Grossratskandidat hänge ich täglich neue Plakate auf, welche systematisch heruntergerissen oder mit Farbe verschandelt werden. Dies gehört aus meiner Sicht leider zur Politik dazu. Ich bin der Überzeugung, dass die Politik nicht dazu da ist, ausschliesslich Freunde zu finden. Viel mehr ist eine gradlinige Politik davon geprägt, vermehrt anzuecken und sich nicht von solchen Vorfällen verunsichern zu lassen. Wer glaubt, Plakate aufzuhängen, damit diese mit Lobgesängen verziert werden, ist auf dem falschen Weg.Marc Habegger,Grossratskandidat SVP,Konolfingen Wer hat ein Interesse? Und schon wieder haben «Wüstlinge» im Kanton Bern zugeschlagen: Wahlplakate der BDP für die Grossratswahlen wurden heruntergerissen, zerstört und gestohlen. Welches waren wohl die Urheber solch verwerflicher Taten? Waren es wohl wieder diese Asylbewerber, die ja von unserem Staat nur profitieren wollen? Oder waren es etwa die Einwanderer aus dem Balkan, die sich nicht integrieren wollen? Oder etwa die Moslems als Reaktion auf unser Minarettverbot? Oder jugendliche Vandalen, die keinen Respekt vor dem Eigentum anderer aufbringen? Das sind so Gedanken, die wohl manchen Leuten durch den Kopf gehen, wenn sie über solche Geschehnisse in der Zeitung lesen. Die Frage ist: Welches Interesse hätten denn diese in Verdacht stehenden Gruppen, Wahlplakate zu zerstören und die BDP «mundtot» zu machen. Und somit drängt sich auch die Frage auf, welche Gruppierung nach den politischen Wirren der letzten Jahre wohl das grösste Interesse haben könnte, dies zu tun? Werner Plaschy,Grossratskandidat BDP,Safnern Gewalt hilft niemandem Kaum stehen die Wahlplakate an den Strassenrändern, sind sie wieder da, die Vandalen. Ihr lieben Gegner der einen oder anderen Partei oder Person, es gibt andere Mittel als Gewalt, um sich auszudrücken. Es betrifft (noch) nicht meine Partei, aber ich weiss, wie viel Zeit und Geld hinter jeder Kandidatur steht. Ein Plakat ist nicht gratis, das kostet, und zwar nicht wenig. Es ist einfach unfair, wenn die Werbemittel einer Partei, für die zuerst in allen Lagern Geld zusammengekratzt werden muss, aus lauter Hass zerstört werden. Und ich weiss, dass alle Kandidierenden Respekt und Toleranz verdienen. Niemand ist schlechter, nur weil sie in unseren Augen nicht in der richtigen Partei sind. Wenn Euch die Partei-Logos oder die Köpfe nicht passen, dann schaut doch einfach weg. Es gibt in der Schweiz ein ganz gutes Mittel, um die bevorzugte Partei oder Person zu unterstützen: Wir dürfen hier unser Parlament und unsere Regierung selber wählen! Mit Gewalt kommen wir nicht weiter, mit wählen schon. Annemarie Schär-Wiedmer,Co-Präs. FDP Niederbipp,Niederbipp Toleranz und Anstand BDP-Gegner greifen zu radikalen Mitteln, um der noch jungen Partei zu schaden. Ihre Plakate im Oberaargau werden demonstrativ überklebt, aufgestellte Werbetafeln am Strassenrand wiederholt demoliert und zum Teil ganz entfernt. Wir gross muss der Hass auf den politischen Gegner sein, dass er sich auf solch radikale Mittel einlässt. Diesmal sind es keine bösen Ausländer, denen man die Schuld zuweisen könnte. Von Fairplay reden oder handeln – für einige ein grosser Unterschied. Toleranz und Anstand sind für sie unbekannte Begriffe.Dieter Böninger,Obersteckholz >

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