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Zugedeckt mit Bananen

KokainfundAls Versteck dienten Bananenkisten, unfreiwillige Adressatin war die Steffen-Ris AG in Utzenstorf.

Fast 20 Jahre lang ging alles gut. Woche für Woche fuhr drei- bis viermal der Lastwagen vor und lud jedes Mal 24 Tonnen Bananen ab, und so kamen Jahr für Jahr 4500 Tonnen zusammen, die sich in der hauseigenen Reiferei ihre gelbe Farbe zulegten. Kaum jemand nahm davon Notiz – bis Anfang Woche wegen eines rätselhaften weissen Pulvers alles anders wurde: Bei der Früchte- und Gemüsehändlerin Steffen-Ris AG in Utzenstorf war Kokain im grossen Stil entdeckt worden, versteckt in einer Sendung aus Kolumbien. Und nicht nur hier, wie in den letzten Tagen bekannt wurde. Kokain aus der gleichen Charge landete auch in Graubünden und im Thurgau, gestern wurde zudem bekannt, dass vom weissen Pulver auch in Deutschland zum Vorschein gekommen war. Die Polizei redet alles in allem von 110 Kilo und stellt gleichzeitig klar: Das Kokain hat die falschen Adressaten erreicht. Die Päckchen wären für jemand anderen bestimmt gewesen.skkSeite 3>

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