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Zum Glück sind nicht alle so

Am vergangenen Mittwoch fuhr ich um 6.40 Uhr nach einer überstandenen Grippe mit dem Velo durch die Allmendingenallee. Auf der Höhe des Parkplatzes des FC Rot-Schwarz überprüften vier Polizisten, ob an meinem Fahrrad eine Velovignette klebt. O Schreck, hatte ich doch vergessen, die bereits im Februar gekaufte Velovignette auf mein Velo zu kleben. Deshalb fragte ich, ob ich diese zu Hause in Allmendingen holen könne. Nein, hiess es da, also blieb mir nichts anderes übrig, als die Busse von 40 Franken direkt zu bezahlen. Na ja, das war ja auch mein Fehler! Als ich aber wieder losfahren wollte, sagte mir der älteste der vier Polizisten: «Sie fahren ohne Vignette keinen Meter mehr!», worauf ich ihm antwortete, dass ich es lächerlich finde, für eine fehlende Velovignette, die sogar abgeschafft werden soll, eine solche Massnahme anzuordnen. Weil mir nichts anderes übrig blieb, marschierte ich, wie befohlen, nach Hause, klebte meine Vignette auf mein Velo und zeigte sie den immer noch anwesenden Polizisten. Ich habe mich mit dem Velo im Strassenverkehr immer korrekt verhalten. Mich ärgert, dass es für eine solche Kontrolle vier Polizisten braucht. In der Länggasse beim Kiosk fährt jeder zweite Velofahrer, ohne anzuhalten, über die Stoppstrasse. Dort habe ich während der letzten zehn Jahre noch nie einen Polizisten gesehen. Durch diese Polizeikontrolle habe ich meinen Zug nach Bern verpasst und bin eine Stunde später zur Arbeit erschienen. Zum Glück sind nicht alle Polizisten so. Samuel Moser, Thun>

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